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Landfrauenvereine - Mitglieder aus den Horan-Gemeinden treffen sich zu einem Seminar in der Zehntscheune /Bildungsreferentin Reichbach-Lachenmann zu Gast

Landfrauenvereine treffen sich zu Seminar in der Zehntscheune Hockenheim

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zg/aw
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Bildungsreferentin Rita Reichenbach-Lachenmann vom Landesverband in Stuttgart referiert beim Seminar der Landfrauen vor Teil-nehmerinnen aus den Horan-Gemeinden. © Rinklef

Verwaltungsgemeinschaft. Ein gemeinsames Seminar der Landfrauenverbände aus Hockenheim, Altlußheim, Neulußheim und Reilingen fand in der Zehntscheune statt. Da bei den Landfrauenvereinen in Baden-Württemberg sehr viel Wert auf Bildungsarbeit gelegt wird, ein Schwerpunkt gilt der Bildung in Gemeinschaft, wurde ein Angebot der Geschäftsstelle Stuttgart für die Versammlung genutzt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

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Die Geschäftsstelle in der Landeshauptstadt können die Ortsverbände-Referentinnen zu den fünf Themenbereichen Gesundheit und Bewegung, Qualifizierungsschulung für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, Frau, Familie und Gesellschaft oder Erziehung, Persönlichkeit und Lebensgestaltung abrufen. Ein breites Spektrum an Themen, das in den Ortsverbänden auf große Resonanz stößt.

Das Seminar mit Bildungsreferentin Rita Reichenbach-Lachenmann hätte schon im vergangenen Jahr stattfinden sollen, doch fiel es damals dem Lockdown zum Opfer. Nun konnte es nachgeholt werden, sehr zur Freude der 20 interessierten Besucher, darunter auch ein Mann, die von Birgit Rinklef, der Kreisvorsitzenden des Landfrauenverbandes Mannheim, begrüßt wurden. Das Thema des Tages lautete „Gute Beziehungen entstehen durch wertschätzende Kommunikation“, und bereitwillig ließen sich die Teilnehmer auf die Materie ein, war es doch nach langer Zeit wieder eine Chance, Neues zu erfahren.

Missverständnisse vermeiden

Kommunikation definierte die Referentin als „Miteinander in Verbindung treten“. Ganz wichtig ist ihr dabei festzuhalten, dass der Mensch immer kommuniziert, ob verbal oder nonverbal. Doch trotz der Allgegenwärtigkeit von Kommunikation ist diese nicht einfach, sondern anspruchsvoll und führe oft zu Missverständnissen, wie Reichenbach-Lachenmann hinzufügte.

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Grundsätzlich, hielt sie fest, gelängen Gespräche nur auf Augenhöhe und entscheide der Empfänger, wie er die Nachricht auffasse, mit welchen Gefühlen er sie quittiere. Nicht der Sprecher bestimme, ob eine Mitteilung beispielsweise als beleidigend empfunden werden könne, sondern der Empfänger. Was auch damit zusammenhänge, dass jeder Mensch eine eigene Wahrnehmung habe, die geprägt sei von seiner Kindheit und Sozialisation und die nicht austauschbar sei. Weshalb es wichtig ist, betonte die Referentin, dass sich sowohl Zuhörer als auch Sprecher – Rollen, die durchaus ständig wechseln können – an bestimmte Regeln halten. Aussprechen lassen, konkrete Themen, Nachfragen bei Missverständnis oder Sachverhalte mit eigenen Worten wiederzugeben, sind dabei nur einige Möglichkeiten.

Unterm Strich, fasste die Bildungsreferentin zusammen, gelte wie in fast allen Lebensbereichen die goldene Regel: „Mensch, behandle den anderen so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest.“

Ein rundum gelungenes Seminar, fasste Rinklef anschließend zusammen, wobei ihr nicht nur der Vortrag gefiel, sondern auch die von den Teilnehmern erarbeiteten Lösungsvorschläge. Rinklef bedankte sich mit heimischen Produkten bei der Bildungsreferentin, verbunden mit dem Wunsch, sie im kommenden Jahr erneut zu einem Vortrag begrüßen zu dürfen. 

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