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Lieber machen statt reden

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Zum Kommentar über Wirtschafts-minister Habeck in der Ausgabe vom 22. Juli wird uns geschrieben:

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Eine seriöse Arbeit eines Wirtschaftsministers wäre, schnell und umgehend die richtigen Dinge – ohne großes Getöse – zu tun und nicht Herrn Putin aufzuzeigen, was für Deutschland alles schlecht ist. Auch kann ich nicht erkennen, wo der „Turbo“ eingelegt wird. Die Kohle- und Braunkohlekraftwerke könnten schon längst laufen, statt immer noch Gaskraftwerke für die Verstromung einzusetzen (war natürlich Konzept der Grünen).

Das Gas müsste längst in die Speicher fließen! Als Klartextredner können ihn nur jene bezeichnen, die von Energiepolitik nicht viel Ahnung haben, denn wichtige Dinge werden nicht berücksichtigt und – vielleicht bewusst – nicht angesprochen. Kernkraftwerke werden als lächerlich für die Stromerzeugung dargestellt und dass ein Netz für die Stromversorgung erforderlich ist, wird auch nicht erwähnt.

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Da gibt es die Parole, welche von allen Regierungsseiten wiederholt wird, Strom hilft nicht beim Heizen. Wie weltfremd ist das? Das Strom- Netz in Deutschland kann aber, wenn viele bei Gasknappheit auf Elektroheizung umsteigen, diese zusätzliche Leistung kaum verkraften und die Gefahr eines Blackouts ist groß. Dann brauchen wir über die Heizungsart nicht mehr nachdenken, denn ohne Strom funktionieren die wenigsten Heizungen und natürlich die ganze Infrastruktur nicht!

Immerhin hat Minister Habeck neuerdings gelernt, dass man für die Stabilität eines Stromnetzes (Spannungshaltung, Frequenz und so weiter) immer Kraftwerke brauchen wird. Mit Wind- und Solarstromerzeugung ist dies nicht zu realisieren.

Wo bleibt da das Wissen vom Wirtschaftsminister und wo wird Klartext geredet? Es wird der unwissenden Bevölkerung Sand in die Augen gestreut!

Ich wünschte mir einen Wirtschaftsminister der weniger redet, sondern im Stillen die richtigen Dinge mit den Fachleuten anspricht und schnell tut. Wenn er dann Dinge und Verträge (zum Beispiel mit den Saudis) erreicht hat, dann kann er ja glänzen und es verkünden!

Wolfgang Nowak, Hockenheim

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