Mobilität - Stadt erhält 20 000 Euro Fördermittel vom Land für Aktionen zur Steigerung der Attraktivität Menschen sollen Rad für Alltagswege nutzen

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zg
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Erfolgreiche Initiative: Bei der Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln treten 2019 gut 50 Radler in die Pedale. © Zeuner

Ein vielfältiges Jahresprogramm rund ums Radfahren erwartet Hockenheim und 16 weitere Städte und Landkreise, die die Förderung des Landes bei der Initiative Radkultur erhalten. Noch nie in der Geschichte der Landesinitiative seien so viele Kommunen gleichzeitig gefördert worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Verkehrsministeriums.

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„Die zahlreichen Bewerbungen zeigen einmal mehr: Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel unserer Zeit. In immer mehr Kommunen gewinnt der Radverkehr an Bedeutung. Umso schöner, dass wir nun 17 Städte und Landkreise dabei unterstützen können, mit der Initiative Rad-kultur noch stärker fürs Radfahren zu werben“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann. „Nachhaltige Mobilität beginnt im Kopf und sollte da nicht enden. Der Bau neuer Radwege bringt nur dann etwas, wenn die Wege auch genutzt werden.“

„Das besondere Jahr 2020 hat gezeigt, wie wichtig gesunde und selbstständige Mobilität ist“, betont Stefanie Simonis, Abteilung Stadt- und Umweltplanung der Stadtverwaltung. „Mit Unterstützung der Initiative Radkultur wollen wir diese Mobilität weiter fördern und Menschen dazu motivieren, den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen mit dem Fahrrad zurückzulegen“, so Simonis weiter. Das Land stellt 20 000 Euro für das Jahr 2021 zur Verfügung, hinzukommen 5000 Euro Eigenanteil der Stadt.

Das Ziel aller Aktionen: Menschen für das Radfahren auf ihren Alltagswegen begeistern. „Mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Schule zu pendeln, hält nicht nur fit, es entlastet auch die Städte vom Autoverkehr und schützt das Klima. Viele Menschen sind überrascht, wie gut es tut, Mobilitätsgewohnheiten zu verändern. Mit der Förderung trägt die Initiative dazu bei, diesen Umstieg zu erleichtern“, sagt Hermann. zg