Kooperation - Freie Wähler unterstützen Evangelischen Kirchbau- und Förderverein bei Sammlung / Erhöhtes Materialaufkommen und Sicherheitsvorschriften fordern heraus Mit vereinten Kräften vier Papiercontainer gefüllt

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Gemeinsam erfolgreich bei der Papierentsorgung: Die Freien Wähler Florian Altenberger (5. v. r.), Friedrich Fluch (2. v. r.), Severin Geier (3. v. l.), Olaf Jankowski (6. v. l.), Dirk Steinmann (l.), Jochen Vetter (4. v. l.) helfen an den Containern. © Adolf Härdle

In Zeiten mit Einschränkungen durch das Coronavirus ist es nicht so einfach, für einen normalen Ablauf zu sorgen. Dies musste auch der Evangelische Kirchbau- und Förderverein feststellen, der regelmäßig für die Sammlung von Papier und Kartonagen sorgt.

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Es bedurfte einer besonderen Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Stadtverwaltung sowie der AVR, um dies am Samstag zu ermöglichen – mit Auflagen wie nur eine Person im Anlieferungsfahrzeug und Mundschutz für alle Bringer und eingesetzten Helfer. Die Anordnungen wurden weitgehend eingehalten. Dafür hatte auch das Pelzhaus Plappert gesorgt, das allen Helfern kostenlos Masken zur Verfügung stellte. Hinzu kam für den Kirchbauverein das mit den Anordnungen einhergehende Personalproblem wegen des vierten zusätzlichen Containers. Durch den Ausfall der Märzsammlung hatten die Organisatoren ein erhöhtes Aufkommen befürchtet, was sich auch einstellte – und alle gehörig ins Schwitzen brachte.

Kurzerhand baten die Kirchenförderer daher den Ortsverein der Freien Wähler um personelle Hilfe, die auch sofort zugesagt wurde. Vier große Container der AVR wurden am Schwimmbadparkplatz aufgestellt, zahlreiche vereinte Helfer der Freien Wähler und des Kirchenbauvereins übernahmen die Annahme der Kartons und der Papierwaren. Der Andrang steigerte sich kontinuierlich, so dass der Parkplatz bald mit Lieferfahrzeugen zugestellt war und die freiwilligen Helfer, mit Warnwesten ausgestattet, für Ordnung sorgen mussten. Die vier Container füllten sich schnell – lag es daran, dass der letzte Ablieferungstermin schon einige Zeit zurücklag, oder weil man jetzt mehr an das Haus gebunden war und Zeit zum Entrümpeln hatte?

Um 12 Uhr waren alle Container bis obenhin voll. Der Vorsitzende des Kirchbauvereins, Udo Vetter, dankte den Freien Wählern für die solidarische Aktion, ohne die die Sammlung nicht hätte durchgeführt werden können. Die Freien Wähler freuten sich, direkt helfen und zur Entlastung der Müllaufkommens bei den Hockenheimern beitragen zu können.