Geschäftsleben - Mit der Umstellung des Restaurantbetriebs auf einen Lieferservice dem Betrieb eine Zukunftsperspektive geschaffen Mit viel Liebe die Pizza neu erfunden

Von 
aw
Lesedauer: 
Die Pächter Sara und Sandro Camileri, auf dem Bild mit Sohn Mattheo und Tochter Emilia, bieten derzeit einen Lieferservice an. © Lenhardt

Seit fast genau einem Jahr gibt es im Freizeitbad Aquadrom die „Trattoria Aquaria“. Ein mit Wucht gestartetes italienisches Restaurant, auf dem besten Weg, mit einer bodenständige Küche, die auf drei Säulen ruht – Qualität, Frische und regionale Produkte – das Image der Schwimmbad-Restauration weit hinter sich zu lassen, jäh ausgebremst vom Coronavirus. Was folgte, war ein schwieriges Jahr für die Gesellschaft im Allgemeinen, für die Gastronomie im Speziellen.

AdUnit urban-intext1

Auch an der „Trattoria Aquaria“ ging die Pandemie nicht spurlos vorbei, die Pächter Sara und Sandro Camilleri haben ihr Restaurant mehrfach neu erfinden müssen. Dem ersten Lockdown folgte eine kurze Sommeröffnung mit Sitzkonzerten auf der einladenden Terrasse. „Es war der Wunsch zurück zur Normalität zu finden“, erinnert sich Sandro Camilleri im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Wunsch, der im zweiten Lockdown unterging.

Wie es mit der Pandemie weitergeht, ist unklar, doch dass es mit der Trattoria weitergeht, steht für das Pächterpaar fest, das seinen Betrieb ein weiteres Mal weiterentwickelt hat, nun auf Lieferservice setzt, überwiegend Pasta- und Pizza-Gerichte anbietet. Mittwochs bis sonntags ab 17 Uhr steht das Team der Trattoria für Bestellungen parat, donnerstags, freitags und sonntags zusätzlich von 11.30 bis 14 Uhr. Und ab einem Bestellwert von 50 Euro auch zu anderen Zeiten.

Auch wenn Sara und Sandro Camilleri ihr Geschäftsmodell öfters wechseln mussten, an der Grundlage hat sich nicht geändert. Qualität ist weiterhin die Richtschnur, handwerkliches Können dessen tägliche Umsetzung. Und auch die Liebe des Paares zu seinen Produkten, ist unverändert.

AdUnit urban-intext2

Denn Pizza ist nicht gleich Pizza. Allein die Auswahl des richtigen Mozzarellas, schöne Fäden soll er ziehen können und obendrein schmecken – Sandro Camilleri gerät ob der richtigen Wahl ins Schwärmen. Und die Tomaten – da kommen nur die länglichen Piennolo aus Neapel in Betracht, mit ihrem vollmundigen Geschmack. Überhaupt, den Camilleris kommen nur hochwertige Produkte in die Küche, sei es vom italienischen Feinkosthändler aus der Nachbarschaft oder seien es frische Produkte aus der Region, beispielsweise Salate. Vom perfekten Pizzateig ganz zu schweigen, dessen richtige Konsistenz ein Geheimnis ist, das Sara Camilleri von einem Pizzabäcker gelernt hat, wie sie Tag um Tag beweist.

Und ist schon die Pizza Rossa mit ihrer Tomatennote ein Gedicht – das Paar offeriert auch Pizza Bianca: Pizzen mit erlesenen Zutaten und einer weißen Soße, die das Credo der Camilleris auf den Teller bringen: Qualität gepaart mit Können. aw