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Städtepartnerschaft

OB Zeitler und Gleißberg wollen Jugendliche für die Verbindung begeistern

Hockenheims Oberbürgermeister Marcus Zeitler und Hohenstein-Ernstthals Hauptamtsleiter Uwe Gleißberg sind sich einig über Aufgaben für die Zukunftssicherung.

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zg
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Mit Gastgeschenken: Hohenstein-Ernstthals Hauptamtsleiter Uwe Gleißberg (v. l.), OB Marcus Zeitler, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg, Partnerschaftsbeauftragte Carmen Brecht und Freundeskreis-Vorsitzender Peter Busch. © Lenhardt

Hockenheim. Das Coronavirus mag das gesellschaftliche Leben zum Stillstand gebracht haben. Es kann aber nicht die Freundschaft der beiden Städte Hockenheim und Hohenstein-Ernstthal erschüttern. Den Beweis dafür erbrachte jetzt eine Delegation von knapp 50 Bürgerinnen und Bürgern aus der sächsischen Partnerstadt. Sie besuchten unter der Führung ihres Hauptamtsleiters Uwe Gleißberg fünf Tage lang die Rennstadt (wir berichteten am 28. Oktober).

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Neben dem Besuch von langjährigen Freunden stand an einem Tag ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf der Tagesordnung, das von Carmen Brecht, der Partnerschaftsbeauftragten der Stadtverwaltung Hockenheim, geplant worden war. Außerdem besichtigten die Gäste Heidelberg, Heilbronn, Stuttgart und sogar Duttweiler, mit dem Hockenheim eine Weinpatenschaft verbindet.

Kommunen sichern Zusammenhalt

Am Morgen des „Hockenheim-Tags“ begrüßten Oberbürgermeister Marcus Zeitler und Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg die Delegation aus Hohenstein-Ernstthal im Bürgersaal des Rathauses. In seiner Rede betonte der OB, wie relevant die Städtepartnerschaften für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. „Wenn ich in Portugal in den Zug einsteige und hierherfahre, benötige ich fünf verschiedene Feuerlöscher. Das beweist doch nur, wie unterschiedlich die Regeln in Europa sind und was die Kommunen noch leisten müssen, damit der Kontinent mehr zusammenwächst“, sagte Marcus Zeitler. Die innerdeutsche Freundschaft mit Hohenstein-Ernstthal hat für ihn eine große Bedeutung. „Der Hockenheimring und der Sachsenring verbinden uns in besonderer Art und Weise. Sie befinden sich seit 1990 im gleichen Wandel, wie ihm auch unsere Städte und unsere Freundschaft ausgesetzt sind“, sagte Zeitler.

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Der OB und Hohenstein-Ernst-thals Hauptamtsleiter Uwe Gleißberg betonten den wichtigen Wert der Jugendlichen für eine lebendige Städtepartnerschaft in der Zukunft. „Wir müssen darüber mehr mit unseren Jugendlichen sprechen. Wir benötigen neue Angebote, um sie für unsere Städtepartnerschaften zu begeistern“, sagte Zeitler.

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Gegenbesuch im Dezember

Dem konnte Uwe Gleißberg nur zustimmen. Er richtete Grüße von OB Lars Kluge aus Hohenstein-Ernstthal aus, der an der Reise nicht teilnehmen konnte. Geschenke wurden überreicht und ein Film präsentierte die Stadt Hockenheim. Im Dezember plant der Freundeskreis Hockenheim/Hohenstein-Ernstthal einen Gegenbesuch in Sachsen.

Beim Begegnungsabend in der Stadthalle erinnerten sich Uwe Gleißberg, Peter Busch vom Freundeskreis Hockenheim/Hohenstein-Ernstthal und der ehemalige OB und Ehrenbürger Gustav Schrank gerne an den Beginn der Partnerschaft im Jahre 1990. Die Urkunden wurden damals am selben Tag unterschrieben: morgens in Hohenstein-Ernstthal, abends in Hockenheim. Ein unterhaltsames Programm rundete die Gespräche und Erinnerungen ab, wobei unter anderem der Hockenheimer Akkordeonweltmeister Johannes Grebencikov auftrat. zg

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