FDP - Vorstand bespricht Landtagswahlkampf in Videokonferenz / Schwerpunkte auf Stärkung der Autoindustrie, Digitalisierung, Gesundheitssystem und Bürokratieabbau Online-Infostände sollen liberale Positionen zeigen

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zg
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Die FDP Hockenheim bietet einen Online-Infostand zur Landtagswahl an. © FDP Hockenheim

Hockenheim. In einer Videokonferenz des Vorstands der FDP Hockenheim wurde der Landtagswahlkampf besprochen. Ziel soll es sein, die Bürgerinnen und Bürger für die liberale Politik zu begeistern und die Auswirkungen einer starken FDP im Landtag aufzuzeigen. Die FDP Hockenheim plant diesbezüglich zwei Online-Infostände, an denen die Bürger sich über den Landtagskandidaten und das Wahlprogramm informieren können.

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Die Online-Infostände finden an den Samstagen 27. Februar und 6. März jeweils von 10 bis 12 Uhr statt. Zum Besuch ist eine Anmeldung unter Hockenheim@fdp-rhein-neckar.de erforderlich. Fraktionsvorsitzender Frank Köcher-Hohn erläutert in einer Pressemitteilung: „Die FDP möchte im Land neue Impulse setzen und dazu braucht es starke Liberale im Land.“

Die Autoindustrie sei das Herzstück Baden-Württembergs. Durch eine „falsch ausgerichtete Umweltpolitik“ gerate diese zunehmend unter Druck. Man dürfe sich nicht nur allein auf die Elektromobilität fokussieren, sondern müsse auch an Alternativen wie Wasserstofftechnologien oder synthetische Kraftstoffe denken, die es ermöglichen, Verbrennungsmotoren klimaneutral zu verwenden.

Die Digitalisierung sei weiterhin Thema. Köcher-Hohn: „Es braucht eine umfassende und kraftvolle Digitalisierungsoffensive. Dass es Probleme gibt, sieht man gerade jetzt beim Online-Untericht an den Schulen. Solch einen Totalausfall darf es nicht wieder geben.“ Für die mittelständischen Unternehmen müssten bessere Bedingungen geschaffen werden. Industrie, Handwerk und Landwirtschaft litten zunehmend unter einer Flut bürokratischer Auflagen. Diesen Betrieben müssten lästige administrative Arbeit abgenommen und eine verlässliche Perspektive für die Zukunft gegeben werden.

Bessere Bedingungen für Polizei

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Selbstbestimmung und Eigenverantwortung gegenüber dem Staat müssten verteidigt werden. Staatliche Maßnahmen dürfen nicht mehr Freiheit kosten, als sie Sicherheiten schaffen. Die FDP mache sich stark für bessere Arbeitsbedingungen der Polizisten im Land und fordern gesellschaftliche Wertschätzung für die Polizeiarbeit ein.

Gleiches gelte fürs Gesundheitssystem. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig der Zugang zu einem stabilen System ist. Dies werde nur möglich durch eine flächendeckende ambulante Versorgung und eine differenzierte Kliniklandschaft. Die primären Kriterien müssten Qualität, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Transparenz und die Wahlfreiheit durch die Patienten sein.

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Das verantwortungsvolle Handeln des Einzelnen habe eine hohe Relevanz, da es sich auf die Gesundheit der gesamten Bevölkerung auswirke. Darum muss es ein Anliegen der Gesundheitspolitik sein, durch Förderung medizinischer Allgemeinbildung das Gesundheitsbewusstsein und die Achtsamkeit eines jeden zu stärken.

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Wer mehr erfahren möchte, ist an den Online-Infoständen willkommen. Die FDP Hockenheim hofft, dass am 13. März ein Präsenz-Info-Stand möglich ist, um die Bürger persönlich ansprechen zu können. zg