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Familienfeier - Sozialdemokraten treffen sich zur Ehrung langjähriger Mitglieder im „Rondeau“ / Gesellige Runde im vergangenen Jahr schmerzlich vermisst

Peter Lurz ist seit 50 Jahren in der Hockenheimer SPD

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zg/jbr
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Die Ehrungen der Jubilare fanden zwar im Raum statt, das gemeinsame Foto wurde jedoch Corona-konform vor der Tür aufgenommen. Es stellen sich der (v.l.) Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Jakob Breunig, die ehemalige Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein, Laudator und aktiver SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born, Erika Schneider, Peter Lurz, die SPD-Bundestagskandidatin Neza Yildirim und Thomas Friedemann dem Fotografen. © SPD

Hockenheim. Trotz Corona-Warnstufe und bedenklicher Inzidenz-entwicklung war der Versammlungsraum des Stadthallen-Restaurants „Rondeau“ gut gefüllt. Zu lange hatten die Genossinnen und Genossen auf die Familienfeier der SPD gewartet, um auf das Ereignis schon wieder zu verzichten. Und so freute sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Jakob Breunig über die gut gefüllte, aber keineswegs gefährlich volle Hütte.

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Er begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern der Hockenheimer SPD und ihren Familienmitgliedern mit der ehemaligen Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein, der bei der Bundestagswahl nur knapp gescheiterten Neza Yildirim und dem amtierenden Landtagsabgeordneten und Vizepräsidenten des Stuttgarter Landtags Daniel Born gleich drei prominente Parteivertreter zu diesem traditionsreichen Treffen.

Das Kuchenbuffet war nicht ganz so reich bestückt wie in der Vergangenheit, jedoch fand jede und jeder etwas zu seinem Geschmack Passendes.

Ein Jahr auf Urkunde gewartet

In diesem Jahr wurden zwar nur drei Jubilare gefeiert, jedoch hätten zwei von ihnen schon im vergangenen ihre Jubiläumsurkunde erhalten müssen, was aus bekannten Gründen nicht geschehen konnte. Zu der von Daniel Born in gewohnt routinierter und bestens vorbereiteter Weise durchgeführten Jubilarehrung waren eine Genossin und zwei Genossen gesondert eingeladen worden.

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Mit Erika Schneider, die schon 1980 der SPD beigetreten war, wurde eine treue Unterstützerin der Sozialdemokratie geehrt, die sich in der Vergangenheit als eifrige Wahlhelferin und in der Gegenwart als „hauptamtliche Oma“ ehrenamtlich um die Zukunft einer Gesellschaft verdient macht, in der es ihr immer noch um typisch sozialdemokratische Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität geht.

Thomas Friedemann ist nicht nur seit 40 Jahren SPD-Mitglied, sondern trägt auch nach wie vor als Mitglied des Hockenheimer SPD-Vorstands Verantwortung als Schriftführer des Ortsvereins. Was Born mit den Worten kommentierte: „Er ist damit quasi ein extrem wichtiger Teil des Gedächtnisses unserer Partei!“ Warum er der SPD beitrat, erklärte Friedemann mit dem Hinweis auf Willy Brandt. Dessen damalige Ostpolitik sei ein wesentlicher Grund für seine Wahl gewesen.

Willy Brandt als Leitbild

Am Ende des Jubiläumsreigens stand die Ehrung von Peter Lurz, der bereits 1970 der SPD beitrat und heute deshalb auf mehr als 50 Jahre Mitgliedschaft in der ältesten Partei Europas zurückblicken kann. Er interessierte und engagierte sich bereits als Schüler für die Politik. Sein Leitbild entnahm er der unter dem Titel „Links und frei“ erschienenen Autobiographie Willy Brandts. Weitere Vorbilder seien für ihn ein Leben lang der Jurist Fritz Bauer und der Politiker Carlo Schmid gewesen.

Nach den Jubiläen folgte die wieder durch Jutta Janisch hervorragend organisierte Tombola, bei der die meisten Teilnehmenden mit kleinen Geschenken beglückt wurden. Das ebenso traditionelle Schätzspiel drehte sich dieses Mal um die Abschätzung des Gesamtgewichts dreier anwesender Genossen.

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Dass alle drei Probanden über 1,80 Meter groß und mindestens zwei von ihnen bereits fortgeschrittenen Alters und ebensolchen Bauchumfangs waren, machte die Aufgabe offensichtlich nicht einfacher. Und es war deshalb mit Martha Keller einer erfahrenen Dame vorbehalten, mit ihrer Schätzung dem realen Gewicht des Trios, welches zusammen stattliche 317 Kilo auf die Waage brachte, am nächsten zu kommen.

Damit endete ein unterhaltsamer Nachmittag, den viele Genossinnen und Genossen im vorangegangenen Jahr offensichtlich schmerzlich vermisst hatten.

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