RSV 91: Jugend-Kooperation mit der Pestalozzischule Ringen als Körperschulung

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Der Ringer-Sport-Verein (RSV) 91 Hockenheim geht in der Nachwuchsgewinnung neue Wege. Während in den vergangenen Jahren stets das Augenmerk stets im Leistungsbereich lag, soll in Zukunft eine ganz neue Zielgruppe mit den Schüler- und Jugendringern gewonnen werden.

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Ein erster Schritt dahin ist die Kooperation, die der RSV 91 mit der Hockenheimer Pestalozzi-Schule eingegangen ist. Der Startschuss dazu erfolgt bereits am kommenden Freitag, 16 bis 17 Uhr, in der Sporthalle der Pestalozzi-Schule. Für diese Kooperations-Maßnahme konnte RSV-Vorsitzender Herbert Frank sowohl den badischen Ringer-Landestrainer Günter Laier und den lizenzierten Coach Andrzey Potstada gewinnen. Einen großen Fürsprecher haben die RSV-Verantwortlichen in Rektor Erich Werner gefunden. In ersten "Schnupperkursen" waren zwischen 40 und 50 Mädchen und Jungen im "Ringen- und Raufen-Training", wie Herbert Frank diese Maßnahme nennt.

Gerade im Jugendbereich hatte der RSV 91 Hockenheim in der Vergangenheit große Erfolge. Mit Stefan Kehrer, der heute für den VfK Aalen startet, lernte gar ein Olympia-Teilnehmer das Ringer-Abc in Hockenheim. Udo Mehner und die Kohler-Brüder Michael und Daniel sind weitere bekannte überregionale Ringer-Größen aus dem RSV-Jugendbereich. Frank sieht im organisierten Ringer-Training nicht nur Gewalt-Prävention, "sondern das Ringen fördert auch die Bewegungskoordination.

Daneben fördert Ringen auch den Auf- und Ausbau der Muskulatur und die Belastbarkeit des Sportlers oder der Sportlerin. Nicht nur Teile, sondern der ganze Körper wird durch intensives Training gekräftigt", preist Herbert Frank die Vorteile dieser Kooperation an.

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Auf Sicht gesehen, will der RSV 91 natürlich eine starke Jugendabteilung fördern, die den Unterbau der aktiven Mannschaften darstellen soll. teu