Rotary will mit Schnelltests mehr Sicherheit vermitteln

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Vorgängeraktion: Wie beim vorweihnachtlichen Corona-Schnelltest in der Stadthalle – hier mit Dr. Martin Lindenberger und OB Marcus Zeitler – wollen die Rotarier erneut eine unkomplizierte Gelegenheit zur Infektionsüberprüfung geben. © Lenhardt

„Wir wollen mit unserer Aktion für etwas mehr Sicherheit sorgen“, sagt Manuela Offenloch. Die Präsidentin des Rotary Clubs bereitet mit ihren Mitgliedern ein Corona-Schnelltest-angebot für die Bevölkerung vor, ähnlich wie am 23. Dezember. Die Testung wird jeweils samstags vom 13. Februar bis 13. März von 15 bis 18 Uhr im Bistro des Pflegezentrums Hockenheim stattfinden - und zwar ausschließlich nach Online-Anmeldung.

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Vorsorglich weisen die Rotarier, von denen eine ganze Reihe im medizinischen Bereich tätig ist, darauf hin, dass der Schnelltest trotz hoher Wahrscheinlichkeit (auch laut Herstellerangaben) keine hundertprozentige Sicherheit biete, nicht an Covid-19 erkrankt zu sein. Trotz eines negativen Schnelltests müssten die allgemeinen Hygienerichtlinien wie Abstandsregeln, Mund-Nase-Bedeckung und Händedesinfektion eingehalten werden. Der Kostenbeitrag für den Schnelltest beträgt 20 Euro.

Davon fließen 10 Euro in den Test, die weiteren 10 Euro gehen als Spende an den Förderverein des Rotary Clubs Hockenheim und werden für Projekte des Fördervereins wie die Unterstützung des Kinderschutzbunds Hockenheim, therapeutisches Reiten in Neulußheim und die Förderung von jungen behinderten Menschen in Sri Lanka verwendet. „Alle Helfer dieser Aktion sind ehrenamtlich im Einsatz“, betont Manuela Offenloch.

Es geht nur mit Mithilfe

Um die größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, haben die Initiatoren Vorgaben aufgestellt, die dringend eingehalten werden müssen. Die wichtigste ist, dass die Testungen nur nach einer Online-Anmeldung erfolgen können. Der Ausdruck der Reservierungsmail sowie die Einverständniserklärung und die Einwilligung in die Datenverarbeitung müssen ausgefüllt mitgebracht werden. Der Club weist darauf hin, dass vor Ort keine Formulare ausgehändigt werden können. Wer sie nicht mitbringt, kann nicht getestet werden.

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Zum Abgleich der Daten der zu Testenden müssen diese ihren Personalausweis vorlegen. Zur Vermeidung von Menschenansammlungen müssen die Testkandidaten pünktlich zu der von ihnen gewählten Uhrzeit kommen.

Sowohl während der Wartezeit vor und in der Einrichtung des Pflegezentrums besteht Mund-Nasen-Maskenpflicht. Ohne einen solchen gibt es auch mit Onlinetermin keinen Einlass in das Gebäude. Eine Aufsichtsperson stellt die Einhaltung der Hygienemaßnahmen vor Ort sicher. Nach der Testung muss das Gebäude umgehend verlassen werden.

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Positiv getestete Personen werden telefonisch benachrichtigt und müssen sich noch am selben Tag einen Termin beim Gesundheitsamt zu einem PCR-Test vereinbaren. Das entspreche den Vorgaben des Gesundheitsamtes für solch einen Test. Die Telefonnummer gibt der Rotary Club den Betroffenen weiter.

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Manuela Offenlich appelliert: „Sollten Sie erkrankt sein oder Krankheitssymptome aufweisen, so suchen Sie bitte Ihren Hausarzt auf und kommen bitte nicht zum Schnelltest.“ Der Rotary Club Hockenheim wolle mit seiner Aktion die Eindämmung des Virus in unserer Region unterstützen. 

Hier können sich Interessierte anmelden.

Eine Grafik mit den aktuellen Corona-Zahlen gibt's hier:

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