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Rücksicht, bitte!

Von 
Michael Wiegand
Lesedauer: 

Kennen Sie das auch, liebe Leser? Feiertag! Sie können ausschlafen! Allerdings schiebt der Nachbar seine Mülltonnen morgens um fünf Uhr auf die Straße, das Baby auf der anderen Seite des Hofes wacht deswegen auf und hört nicht mehr auf zu schreien, die Alarmanlage eines Autos springt an, weil der liebestolle Kater und eine Katze . . . nun ja! Jedenfalls war’s das mit dem Ausschlafen und Sie wünschen sich ein wenig mehr Rücksicht der anderen. Wie kann man nur so respektlos sein!? Sicherlich hat es aber seine Gründe, warum der Nachbar gerade so früh morgens den Müll auf die Straße rollt. Vielleicht geht’s ja in den Urlaub!? Allerdings hätte er es ja auch schon am Abend zuvor erledigen können. Unmöglich! Und das Baby? Kinder schreien nun mal, aber die Eltern könnten doch wirklich schneller reagieren und Alarmanlage sowie die verliebten Katzen – Pech eben! Dafür gibt’s bald flauschige Katzenbabys. Tatsächlich habe ich diesen „Lärm“ genau in dieser Form erlebt und in der morgendlichen Laufgruppe davon erzählt. Erster Kommentar: „Naja, Deine Autotür könntest Du abends auch mal leiser zuwerfen. Die höre ich zwei Straßen weiter.“ Oha! Habe ich da einen Stein im Glashaus geworfen? Offenbar . . . denn als ich beim Joggen darüber nachdachte, fiel mir auf, dass ich tatsächlich die Scharniere meines kleinen Flitzers schonen, die Wohnungstür nicht immer in Schloss fallen lassen, weniger laut telefonieren und der Familie, die unter mir wohnt, mal sagen könnte, wann ich Blumen gieße, damit sie ihre Wäsche beiseite räumen kann. Der Feiertag ist nun vorbei und ich nehme mir für das Wochenende einfach mal vor, den Anfang zu machen und respekt- und rücksichtsvoller zu sein.

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