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Schwimmverein

Schwimmverein Hockenheim: Möglichst vielen Kindern Schwimmkurs anbieten

Die zweiwöchigen Kompaktkurse während der Sommerferien sind äußerst gefragt und bringen den Teilnehmern spielerisch Vertrautheit zum Wasser bei. Doch die Warteliste ist lang.

Von 
zg
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Johann konnte einen der begehrten Plätze im Sommerkurs ergattern und hat großen Spaß beim Schwimmen. Von den Trainern werden auch andere Kinder spielerisch angeleitet. © Sturm

Hockenheim. In den kompletten Sommerferien haben die Trainer des Schwimmvereins Hockenheim das dritte Jahr in Folge alles Mögliche unternommen, um vielen Kindern einen Schwimmkurs anbieten zu können. So konnten auch dieses Jahr (neben den Oster- und Pfingstferien) jeweils zweiwöchige Kompaktkurse zum Schwimmenlernen in den verschieden Kursstufen von der Wassergewöhnung bis zum Technikerwerb des Kraul-, Rücken- und Brustschwimmens angeboten werden. Dass diese in außergewöhnlich schneller Zeit ausgebucht waren, war bei der Warteliste von über 1000 Kindern abzusehen.

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Aber auch Kinder außerhalb der Hockenheims konnten einen der wenigen Restplätze ergattern. Da der Kreis der Eltern, die dringend einen Schwimmkurs suchen immer größer wird, nehmen viele auch große Entfernungen in Kauf, um überhaupt starten zu können. Ist doch der Hockenheimer Schwimmverein mittlerweile für das umfangreiche und qualitativ hochwertige Kursangebot durchaus regional bekannt. So wurde der Verein auch zu Jahresbeginn erneut mit dem Gütesiegel „Schwimm gut – qualifizierte Schwimmschule“ ausgezeichnet.

Schwimmverein Hockenheim: Handwerker, Monster, Partymacher und Astronauten lernen Schwimmen

Auch wenn eine kurzfristige Anmeldung in den wöchentlichen Regelkursen nahezu unmöglich ist – das Angebot für einen Ferienschwimmkurs nahmen die Familien an, auch um die Wartezeit zu verkürzen, da die meisten Kinder auf einen Platz in den Kursstufen eins oder zwei warten und somit schon erste Eindrücke gewinnen konnten.

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Während der Kurse verwandelten sich die Kinder in Handwerker, Monster, Partymacher, Astronauten und vieles mehr und gewöhnten sich langsam und spielerisch an das Wasser. Der Spaß kam hier nicht zu kurz, was man an der freudigen Atmosphäre im Bad spüren konnte.

Viele der Kids mauserten sich in den beiden Wochen von wasserscheuen Mäuschen zu draufgängerischen Tauchspezialisten und freuten sich am Ende des Kurses auf eines der begehrten Unterwasserfotos, die auf Wunsch zur Erinnerung geschossen werden konnten.

Da die Zeit so viel Spaß machte, konnte auch das eine oder andere Kind noch spontan einen weiteren Kurs belegen. Manche Kinder konnten nicht genug vom Wasser bekommen und blieben über die kompletten sechs Wochen der Sommerferien – die Fortschritte waren natürlich sehr groß, so konnten teilweise Kinder, die anfangs die Kursstufe eins besuchten, bis zur Kursstufe vier „hochwandern“ und dürfen sich nun über einen kurzfristigen Kursstart im nächsten Jahr freuen.

Schwimmverein Hockenheim: Trainer sind sehr stolz

„Wir Trainer sind sehr stolz darauf, dass viele ’ängstliche’ Kinder über sich hinausgewachsen sind. Wie beispielsweise Liah, die anfangs nicht tauchen wollte und eher zurückhaltend war, jedoch nach dem zweiwöchigen Kurs fast nicht mehr aus dem Wasser rauszubekommen war, alleine immer wieder sogar in das 3,40 Meter tiefe Wasser reingesprungen und wieder an den Rand geschwommen ist“, erläutert die Kursleiterin Tatjana Sturm und war voll des Lobes für ihre Schützlinge.

„Auch das bestärkt uns in unserer Vorgehensweise, da wir den Kindern nicht nur richtiges Schwimmen beibringen, wie die Eltern das Brustschwimmen oft bezeichnen, sondern die Grundfertigkeiten der Kinder fördern möchten, damit diese sich im Wasser wohlfühlen und sich auch im Fall der Fälle alleine an den Rand retten können.“

So gehörte der Sprung vom Ein-Meter–Brett und das Schwimmen an den Rand – mit mehr oder weniger Hilfe und der Versicherung, dass jemand da ist, der hilft obligatorisch dazu. Daher ist die Zusage des Aquadroms, dass der Schwimmverein in den Sommerferien das Kursbecken nutzen darf, ein wichtiger Faktor, um den Kindern diese Kurse anbieten zu können.

„Wir wissen, dass dies eine deutliche Einschränkung der Besucher bedeutet, sind aber froh, dieses Jahr überwiegend positives Feedback von diesen erhalten zu haben, da viele Badegäste ebenfalls die Notwendigkeit der Durchführung der Schwimmkurse sehen. Viele Gäste haben eher gefragt, ob es kurzfristig noch Plätze gibt“, schmunzelte Tatjana Sturm, die sich ebenfalls bei der Trainerriege bedankt, die immer tatkräftig mit anpackte und teilweise den Jahresurlaub opferte, um diese Aufgabe zu bewältigen. Schließlich ist es keine Selbstverständlichkeit und auch für die Trainer nicht einfach, insgesamt acht Kurse täglich zu leiten.

Mit viel Elan geht es für die Schwimmer nach den Ferien wieder in das normale Vereinsleben. Training, Schwimmunterricht mit den Schulen und die wöchentlichen Schwimmkurse stehen an. 

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