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Evangelische Kirche - Horan-Region lädt zu Neuauflage der „Himmlischen Hits“ ein / Musik lädt zum Nachdenken ein

Sieben Lieder – 17 Gottesdienste

Von 
zg
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Pfarrerin Katharina Garben (l.) und Lehrvikarin Joanna Notheis – hier bei deren Ein-führung – eröffnen am Sonntag in Neulußheim die Reihe himmlischer Hits. © Hettwer

Region. Die zweite Predigtreihe „Himmlische Hits“ der evangelischen Kirchengemeinde Hockenheim, Reilingen, Altlußheim und Neulußheim (Horan-Region) knüpft an die Premiere der Veranstaltungsserie vor vier Jahren an. Dieses Mal fiel die Wahl auf sieben „himmlische“ Hits, die von diesem Sonntag, 16. Januar, bis Sonntag, 6. Februar, in den Gottesdiensten Einzug halten. Darunter sind persönliche Favoriten der Prediger sowie Songs, die Mut machen oder ins Nachdenken verführen. Die musikalische Bandbreite erstreckt sich durch die sieben Lieder von Filmmusik über Deutschrock und Liedermacher bis hin zu Soul.

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Der Song „Move On Up“ der US-amerikanischen Soulikone Curtis Mayfield kommentiert die amerikanischen Rassenunruhen der 1970er Jahre. „Ein himmlischer Hit mit einer gelungenen Kombination aus inspirierendem Text und einem unwiderstehlichen Groove“, schreiben die Organisatoren der „Himmlischen Hits“. „Ein Song, der nicht aufstachelt zu Gewalt, sondern zu friedlichem Protest. Ein Soundtrack, der Spaziergängen einen völlig neuen Background geben könnte?“

Die Predigten im Überblick

Curtis Mayfield „Move On Up“ (Pfarrer Michael Dahlinger): 16. Januar, 10 Uhr, in Hockenheim, 23. Januar, 10 Uhr, in Neulußheim und 6. Februar, 10 Uhr, in Altlußheim.

Dota Kehr feat. Francesco Wiking „Wir rufen dich Galaktika“ (Pfarrerin Katharina Garben): 30. Januar, 10 Uhr, in Altlußheim, 6. Februar, 9.45 Uhr, in Reilingen und 13. Februar, 10 Uhr, in Neulußheim.

Cynthia Erivo „Stand Up“ (Pfarrer Johannes Heck): 16. Januar, 9.45 Uhr, in Reilingen, 30. Januar, 10 Uhr, in Neulußheim und 6. Februar, 10 Uhr, in Hockenheim.

Ariana Grande „God Is a Woman“ (Pfarrerin Eva Leonhardt): 16. Januar, 10 Uhr, in Altlußheim, 23. Januar, 9.45 Uhr, in Reilingen und 30. Januar, 10 Uhr, in Hockenheim.

Matthias Reim Verdammt ich lieb‘ dich (Pfarrerin Eva Weisser): 23. Januar, 10 Uhr, in Altlußheim, 30. Januar, 9.45 Uhr, in Reilingen und 6. Februar, 10 Uhr, in Neulußheim.

„Hakuna Matata“ (Lehrvikarin Joanna Notheis): 16. Januar, 10 Uhr, in Neulußheim.

Leonhard Cohen „Who By Fire“ (Diakon Reinhold Weber): 23. Januar, 10 Uhr, in Hockenheim. zg

In „Wir rufen dich Galaktika“ geht es um die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Die Sängerin erinnert sich an die Figur der Galaktika aus der Kinderserie „Hallo Spencer“. Die Galaktika kam bei Konflikten herangeschwebt und löste den Streit auf. In der Predigt soll es daher um diese Sehnsucht gehen und darum, welche Lösungen das himmlische Personal Gottes anbietet.

„Stand Up“ hat die afroamerikanischen Fluchthelferin Harriet Tubman zum Thema. In der Mitte des 19. Jahrhunderts verhalf sie zahlreichen Sklaven aus den Südstaaten der USA zur Flucht in den Norden. Tubman hatte dabei immer wieder Träume, in denen sie Gottes Stimme vor Gefahren warnte. „Kann uns ihre Biografie heute motivieren, gegen Unrecht aufzustehen“, fragen die Organisatoren der Predigtreihe in ihrer Einladung.

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Weiter forschen

Die Gender-Frage sei eine der brennendsten. „Gott bleibt da nicht außen vor. Ist Gott eine Frau oder ein Mann oder weder die eine noch der andere? Ariana Grandes Song „God Is A Woman“ gibt nach Meinung der Prediger eine klare Antwort und lade dazu ein, weiter zu forschen: Welches Gottesbild hat Bedeutung für mich, rührt an meinem Herzen und spricht mich im Innersten an?

Den Film „König der Löwen“ haben zahllose Menschen gesehen. Im Ohr blieb ein besonderer fröhlicher Song hängen: „Hakuna Matata“ singen Timon und Pumba ein sorgenfreies Leben herbei. „Geht das überhaupt, sorgenfrei leben? Brauchen wir gerade jetzt eine Hymne auf die Sorgenfreiheit“, sind die Gedanken hinter der Auswahl des Liedes für die Predigtreihe.

Leonard Cohen greift in „Who By Fire“ ein Gebet zum jüdischen Neujahr auf. Das Gebet stellt Gott die Frage, wer für alles, Gutes wie Böses, verantwortlich ist. „Ein wundervoller Song, ein alter Text und doch ganz aktuell. Eine Chance, das eigene Leben in neuem Licht zu sehen“, machen die Organisatoren Lust auf die Predigt zu „Who By Fire“.

Das aus dem Jahr 1990 stammende „Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht“ spiegelt Zerrissenheit und Hin- und Hergeworfensein zwischen verschiedenen Meinungen und Gefühlen wider. Wie damit umgehen ist eine Frage, die im Gottesdienst über diesen Song von Matthias Reim Platz finden soll. zg

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