Rotary-Club - Mitglieder geben 1000 Euro an Kinderschutzbund Spende für Mädchen und Jungen in Not

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Die Zusage stammt noch aus einer Zeit, in der Corona nur eine Biermarke war: Der Rotary-Club Hockenheim unterstützt bereits seit 2019 den Kinderschutzbund mit den Einnahmen aus seiner Aktion beim Hockenheimer Advent, wo der Club inzwischen schon traditionell für die Besucher des Adventsmarktes Kartoffelpuffer brät. Das teilt der Club in einer Pressemitteilung mit.

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Allerdings habe im Jahr 2020, neben vielen anderen Veranstaltungen, auch der traditionelle Hockenheimer Advent nicht in einer Form stattgefunden, die es den Rotariern ermöglicht hätte, ihre Aktion durchzuführen. „Das war für uns nicht verantwortbar“, sagt die Präsidentin Manuela Offenloch, „aber trotzdem halten wir uns an unser Versprechen, das wir dem Kinderschutzbund gegeben haben.“

Inhalt wichtiger als Verpackung

Das bedeutet: Auch ohne die Einnahmen aus dem Hockenheimer Advent erhält der Kinderschutzbund 1000 Euro aus der Clubkasse. Dieses Geld wurde nun dem Verein zur Verfügung gestellt – ganz Corona-konform und nicht bei einer medienwirksamen Übergabe, sondern schlicht per Überweisung.

Hier sei der Inhalt wichtiger als die Verpackung. Besonders in der Zeit der Pandemie, in der gerade Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen auf jede Unterstützung angewiesen seien, sei dem Rotary-Club die Einhaltung seiner Zusage wichtig: „Der Kinderschutzbund soll sich auf jeden Fall auf die eingeplante Spendeneinnahme verlassen können“, meint die Präsidentin Manuela Offenloch abschließend. ob