Wohngemeinschaft Vita vitalis

Spendercafé soll Arbeit in WG in Mittelpunkt rücken

Dankeschön-Präsente als Ausdruck für Wertschätzung an Pflegekräfte überreicht

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zg
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Hockenheim. Bei seinem jährlichen Besuch zum Ende des Jahres war es Adolf Härdle, Vorsitzender des Vereins Vita vitalis Hockenheim, ein Anliegen, den in der ambulanten Wohngemeinschaft tätigen Pflegekräften und Alltagsbegleiterinnen im Namen des Vorstandes den Dank für ihre emphatische und verlässliche Arbeit auszusprechen.

Die WG-Bewohnerinnen hatten wieder gemeinsam mit ihren Angehörigen den Advent und Weihnachten gefeiert. Wie jedes Jahr beteiligten sich neben den engagierten Angehörigen die Pflegekräfte und Alltagsbegleiterinnen der WG auch die Bewohnerinnen nach ihren Möglichkeiten bei den vorbereitenden Arbeiten.

Groß war die Freude über das persönliche Dankschreiben des Angehörigen einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin, das für alle sichtbar an der Informationstafel seinen Platz fand. Solche positiven Rückmeldungen stellen auch für die Verantwortlichen des Vereins eine Ermutigung dar, ihre durchaus anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit fortzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Es bleibt eine dauerhafte Aufgabe, die Balance zwischen dem selbst gestellten sozialen Auftrag und der erforderlichen wirtschaftlichen Kontinuität zu wahren“, betonte Härdle.

Rennstadttassen im Paket

„Ich geh so gerne in die Sauna, da kommt die Freikarte gerade recht“, freute sich eine diensthabende Alltagsbegleiterin und strahlte übers ganze Gesicht. Unter den Dankeschön-Präsenten waren dieses Mal neben dem obligatorischen Blumengruß Gutscheine der Stadtwerke für einen Aquadrom- und Saunabesuch und dem wie immer mit frischem Obst und ausgesuchtem Weihnachtsgebäck bestückten Johanneshof-Geschenkkorb, auch Rennstadttassen und zusammenfaltbare Einkaufstaschen des HMV vertreten.

Die Arbeit in der WG vollziehe sich vorwiegend im Stillen, umso mehr erfahre der Verein immer wieder sowohl verbalen als auch finanziellen Zuspruch durch Zuwendungen. Hier sei, wenn die Corona-Zeiten endlich der Vergangenheit angehören, ein Spendercafé angedacht.

Das Gespräch und der Austausch über die Arbeit in der WG sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Der Vita-vitalis-Vorstand hat sich für das neue Jahr vorgenommen, so gut es geht das interne Vereinsleben zu aktivieren und mit Veranstaltungen seine Informationsarbeit über Demenz und das Älterwerden wieder aufzunehmen. zg

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