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Blutspenderehrung - Stadt und DRK zeichnen überzeugte „Wiederholungstäter“ aus / Dank an Ortsverband für monatliches Angebot

Thomas Kunz spendet 100-mal

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mm
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DRK-Ortsverbandsvorsitzender Sven Fillinger (v. l.), Blutspendebeauftragter Fabrice Kühnhenrich, Thomas Kunz und OB Marcus Zeitler nach der Auszeichnung. © Lenhardt

Wer jemals in der Notlage war, durch eine Operation oder nach einem Unfall auf das Blut eines anderen Menschen angewiesen zu sein, kann erst den Wert der Hilfeleistung schätzen, für die die Stadt Hockenheim und der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Montagabend in der Stadthalle Bürger ausgezeichnet haben. Bei der Blutspenderehrung durch Oberbürgermeister Marcus Zeitler lag der Spitzenwert bei 125 Spenden. Stefan Barth konnte seine Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl 125 sowie eine Rennstadtkarte als Präsent der Stadt nicht persönlich in Empfang nehmen.

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Somit war Thomas Kunz, der 100-mal Blut gespendet hatte, der „Krösus“ des Abends in der Stadthalle. „Blut spenden rettet Leben“, unterstrich der OB. Er dankte nicht nur allen, die dafür regelmäßig einen Teil ihres „Lebenssafts“ geben, sondern auch dem DRK-Ortsverband, der durch das monatliche Terminangebot in seinen Räumen im Auchtergrund die Voraussetzungen für unkomplizierte Spenden schaffe. Je mehr Gelegenheiten dieser Art es gebe, desto eher fänden sich Geber.

Die Geehrten

125 Spenden: Stefan Barth.

100 Spenden: Thomas Kunz.

50 Spenden: Ute Schestag.

25 Spenden: Jasmin Brenner, Alexandra Frank, Maya Hengstenberg, Markus Hengstenberg, Jens Jakob, Peter Kauf.

Zehn Spenden: Benjamin Essert, Sebastian Kerth(nicht anwesend), Renate Lüdke, Daniel Scheurer, Dirk Schwarz (nicht anwesend), Ute Zentgraf.

Angesichts der hohen Wiederholungszahlen, die die Geehrten erreichten, regte der Oberbürgermeister an, das DRK sollte sich eine besondere Art der Auszeichnung einfallen lassen, damit sich die Nadeln auf Dauer nicht alle so gleichen. Ortsverbandsvorsitzender Sven Fillinger und Blutspendenbeauftragter Fabrice Kühnhenrich nahmen die Idee mit.

Sowohl Zeitler als auch die Blutspender hielten es für die richtige Entscheidung, die Ehrung in Präsenz unter umfassenden Hygienevorkehrungen inklusive Maskentragens durchzuführen, statt Nadeln, Urkunden und Präsente schlicht zuzustellen. Die jeweiligen Auszeichnungen legte der OB auf den Tisch, von dem sie sich die Spender abholen konnten. Der Imbiss war einzeln verpackt, und auf das offizielle Foto mit allen Spendern wurde verzichtet. Trotzdem war die Gelegenheit zu einem lockeren Austausch nach dem offiziellen Teil bei Livemusik noch gegeben.

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15 000 Spenden werden in Deutschland jeden Tag benötigt, allein in Baden-Württemberg sind es 1800. Im vergangenen Jahr wurden die Präsente aufgrund der Corona-Lage per Post zugestellt. mm

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