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Tränkt die Fauna!

Andreas Wühler sieht die Tiere als Verlierer des Klimawandels

Von 
Andreas Wühler
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Mit ähnlich sehnsüchtigem Blick, mit dem die Matrosen des Flaggschiffs von Columbus das lang ersehnte Land erblickt haben dürften, beobachtete ich die erste Wolke am bis dato in Blau gemeißelten Himmel. Mit gleichem Erfolg: Weder erblickten die Matrosen Indien noch ich eine Regenwolke, die das Ende der tropischen Temperaturen einläutete. Immerhin, am Ende rang sich das, nennen wir es Wölkchen, doch noch ein paar Tropfen ab. Eher Aufguss denn Linderung.

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Keine Frage, der Klimawandel hat es sich bei uns bequem gemacht und wir müssen lernen, mit ihm zu leben. Schon jetzt verströmen die Gemeinden in der Region mediterranes Flair – morgens schnell die notwendigen Arbeiten erledigen, dann Siesta, bis man sich am Nachmittag wieder auf die Straßen trauen kann. Immer mit einer Flasche Wasser gewappnet und griffbereit ein Handtuch – Arthur Dent war Prophet und Vorreiter zugleich.

Doch während sich der Mensch die Misere noch schönredet – Bordeaux statt Dornfelder, Blausee statt Mittelmeer – leiden die Tiere. Deshalb: Stellt Tränken auf, wo immer sich eine Gelegenheit bietet, rettet die Fauna vorm Dehydrieren.

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