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Kirchengemeinde

Trauer um Pfarrer Alwin Schneider

Ehemaliger Hockenheimer Kaplan mit 88 Jahren verstorben

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ba
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Viele ältere Hockenheimer erinnern sich an ihn: Pfarrer Alwin Schneider. Nun ist der Geistliche im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatgemeinde in Iffezheim bei Baden-Baden verstorben.

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In Hockenheim wirkte Alwin Schneider Anfang der 1960er Jahre drei Jahre lang als Kaplan in der St. Georgs-Pfarrei unter dem damaligen Stadtpfarrer Johannes Beykirch. Das freundliche sympathische Wesen des jungen Geistlichen blieb vielen in Erinnerung. Alwin Schneider war 1958 in Freiburg zum Priester geweiht worden, dies war damals eine prägende Zeit für den jungen Geistlichen und für die Kirche insgesamt. In Rom tagte in diesen Jahren das Zweite Vatikanische Konzil, dort trafen sich Bischöfe aus der ganzen Welt und es gab die Hoffnung, dass die Kirche sich öffnen und den Herausforderungen der modernen Welt stellen würde.

Diesen Geist des Aufbruchs hat sich, wie immer wieder von Zeitgenossen bestätigt wurde, Alwin Schneider zeitlebens bewahrt. Noch in seinen späteren Lebensjahren erinnerte Schneider immer wieder daran: „Man soll Freude im Leben haben und sehen, dass man immer etwas dazulernt.“

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Ökumenische Zusammenarbeit war ihm stets ein wichtiges Anliegen, das er überzeugend und glaubhaft vertrat. Seine Aufgeschlossenheit und sein Sinn für Kunst und Musik ergänzten das Gesamtbild seines christlichen Wirkens. In seiner Heimatgemeinde Iffezheim verbrachte er seinen Lebensabend, seine Schwester Helga immer an seiner Seite.

Im Krankenhaus in Baden-Baden verstarb der beliebte Geistliche, die Trauerfeierlichkeiten wurden in seiner Heimatkirche abgehalten und auf dem Friedhof in Iffezheim fand er seine letzte Ruhestätte. ba

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