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Sozialverband - Mehrtägige Italienreise führt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und durch malerische kleine Städtchen

Über die Ufer des Lago Maggiore hinaus

Von 
zg
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An der Statue des Heiligen Carlo Borromeo in Arona kommen die Mitglieder des Sozialverbandes während ihrer Italienreise für ein Gruppenfoto zusammen. © Verband

Hockenheim. Die seit 2020 geplante Mehrtagesfahrt an den Lago Maggiore wurde von den Mitgliedern des Hockenheimer Sozialverbandes nun in Angriff genommen: „Viel Vorfreude auf die kommenden Tage am zweitgrößten See Italiens konnte man den Mitreisenden an den Gesichtern ablesen“, schreibt der Verband in seiner Reisezusammenfassung. Der wegen seines hohen Verkehrsaufkommens immer wieder gefürchtete Gotthardt-Tunnel wurde zur Geduldsprobe, fast vier Stunden waren vergangen, bis die Hockenheimer einfahren durften. Am Abend erreichten die Reisenden das Hotel in Pian Nava.

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Am zweiten Tag stand die Fahrt an den Comer See auf dem Plan. Die Stadt Como, am südlichen Zipfel des Sees, wurde vom Hafen aus erkundet. An der Piazza Cavour, dem idealen Ausgangspunkt für den Bummel durch die Altstadt, waren alle ausgestiegen. Vier Stunden zur freien Verfügung boten die Gelegenheit, in eigener Regie die Besonderheiten der noblen reizvollen Stadt mit seinen 86 000 Einwohnern kennenzulernen. Comos Dom Santa Maria Maggiore bildet dabei einen Höhepunkt während des Stadtrundgangs durch viele Gassen und Geschäfte. Die ersten Kostproben des italienischen Eises wurden natürlich gern vernascht.

Stresa, der vielleicht bekannteste Ort am See, gilt als die Perle des Verbano. Die schöne Lage an der Borromeo-Bucht und der Blick auf die Borromäischen Inseln sind nur ein Grund dafür. Sogar der Orient-Express hielt auf seiner Fahrt von Paris nach Istanbul hier an. Die Luxushotels verbreiten immer noch den Geist der Belle Epoque und Ernest Hemingway schrieb in seinem Roman „In einem anderen Land“ von Stresa. Nach kurzer Fahrzeit war das Zentrum erreicht und die Erkundung des Ortes war nach persönlichen Vorlieben möglich. Die Grand-Hotels und die herrliche Promenade luden zum Betrachten und Verweilen ein. „Natürlich bildeten die kleinen Gassen mit ihren vielfältigen Angeboten auch einen Anziehungspunkt“, zeigten sich die Reisenden begeistert.

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dpa
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Bei einer Verkostung regionaler Produkte am Nachmittag probierten die Hockenheimer einige italienische Käse-, Wurst- und Schinkensorten.

Schottischer Entwurf

Am nächsten Tag war der Park der Villa Taranto in Verbania Ziel eines Ausfluges. Auch für Nichtbotaniker ist dieser Park ein Erlebnis. Er ist das Lebenswerk des schottischen Offiziers und Gartenvisionärs Neil McEacharn auf einem Grundstück, das er 1931 kaufte und nach seinen Vorstellungen gestaltete. Die Vielfalt ist mit ihren Bäumen, Blumen und Sträuchern außergewöhnlich und besonders erwähnenswert die Victoria Regia, die vom Amazonas stammende größte Seerose der Welt. Mit dem Besuch des Cafés am Parkausgang fand der Ausflug seinen Abschluss.

Für den folgenden Tag war eine Reiseführerin gebucht: Ziel war der Lago d‘Orta. „Dieser See birgt alles, was der große Nachbar zu bieten hat – nur in einem kleineren Rahmen“, schreibt der Verband über seinen Besuch. Die Fahrt ging nach Omegna an Bord eines Linienschiffes, das die Reisegruppe zur sagenumwobenen Isola di San Giulio brachte, von der der Heilige Julius bereits im 4. Jahrhundert alle Schlangen und Seeungeheuer vertrieben hatte, erklärte die Reiseleiterin. In der romanischen Basilika konnte die imposante Kanzel aus schwarzen Marmor betrachtet werden. Der „Weg der Stille“ schlängelt sich um die Insel. Nur wenige Minuten dauerte die Bootsfahrt dann zum Ort Orta, der auf einer Halbinsel steht. Von der Piazza Motta aus konnte durch die engen malerischen Gassen gebummelt werden. Per Schiff ging es nach Pella in den Weinkeller „Rogiotto“.

Arona, ein Städtchen mit kopfsteingepflasterter Altstadt und engen Gässchen, wurde anschließend besucht. Von der malerischen Piazza del Popolo aus wurden Rundgänge durch die Einkaufsgasse mit kleinen Boutiquen unternommen, um dann an der neu gestalteten Seepromenade ein Eis oder einen Kaffee zu genießen. Während der Rückfahrt zum Hotel besuchten die Verbandsmitglieder schließlich noch die Statue des Heiligen Carlo Borromeo. „San Carlo“ ist mit einer Höhe von 20,68 Metern in kolossaler Weise dargestellt. zg

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