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Zehntscheune - Manfred Wöhr sucht Interessierte an Spielkreis

Volkslied am Leben halten

Von 
mm
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Hockenheim. Wer Stücke wie „Guten Abend, gute Nacht“, „Komm, du lieber Mai“ oder „Sah ein Knab ein Röslein stehen“ liebt und ein Instrument spielt, ist beim Spielkreis für Volkslieder richtig. Dessen Gründung will Manfred Wöhr, der ehemalige Rektor der Pestalozzi-Schule, bei einem Treffen der Interessenten an diesem Dienstag, 13. Juli, um 16 Uhr in der Zehntscheune vorbereiten und lädt dazu ein.

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Der Einsatz für die Pflege und den Erhalt des Volkslieds soll im Mittelpunkt des Kreises stehen, der sich nach Wöhrs Vorstellung ein bis zwei Mal im Monat zu Übungsstunden treffen soll. Den Turnus will er beim Treffen ebenso besprechen wie den Namen des Ensembles.

Dem passionierten Violinisten geht es in erster Linie um die musikalische Aufbereitung des Volkslieds, mit dem er sich intensiv beschäftigt hat. Er fügt aber hinzu: „Heute wird allgemein viel zu wenig gesungen.“ Der 81-Jährige hat vor Corona regelmäßig im Altenheim St. Elisabeth Musikstunden abgehalten und war stets begeistert, wie viele Strophen der alten Volkslieder die Bewohner auswendig konnten.

Manfred Wöhr denkt bei Volkslied zunächst an das, was Johann Gottfried Herder Ende des 18. Jahrhunderts darunter verstanden hat. Es sollen aber auch Kunstlieder aus Opern und Operetten bei gelegentlichen Auftritten in den Alltag zurückkehren. Die Gründungsversammlung in der Zehntscheune findet unter Beachtung der Corona-Regeln statt. mm

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