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ASG Triathlon - 15 Teilnehmer absolvieren erfolgreich den legendären „Radmarathon“ Nove Colli

Vom Backofen in die Regenhölle gefahren

Von 
ska
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Freudig am Start- und Zielpunkt Cesenatico: Die ASG-Rennradler haben die Strecke alle ohne Panne und Sturz geschafft. © Kahl

Er ist eine Legende, der „Radmarathon“ Nove Colli in Italien. Zum 50. Mal fand der Klassiker seine Austragung, wäre er zur normalen Zeit im Mai gestartet worden, hätte zeitgleich auch der Giro d’ Italia Station zum Jubiläum in Cesenatico gemacht. Knapp 10 000 Radsportler nahmen die Herausforderung der kurzen Strecke mit 130 Kilometern und 2000 Höhenmetern oder der langen Variante mit 205 Kilometern und 3840 Höhenmetern an. Dabei waren auch 15 Rennradlerinnen und Rennradler der ASG Triathlon Hockenheim unter der Führung von Wolfgang Schrank, der die Reise in die Emilia Romagna organisierte.

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Nove Colli: neun Hügel, jeder mit seiner eigenen Höhencharakteristik, seinem eigenen Mythos. Eine wundervolle Mischung aus herrlicher Landschaft, Schweiß und Anstrengung bei den Anstiegen, die den Startern alle Körner abverlangten, heißt es im Pressebericht der ASG. „Vom Backofen in die Regenhölle – nicht nur die Strecke, auch die Wetterkapriolen machten uns zu schaffen“, blickt ASG-Vorstand Oskar Stephan zurück. Nach dem Start am Hafenkanal von Cesenatico geht es über 28 Kilometer flach bis zum ersten Anstieg, wo es über acht Kilometer mit maximal 13 Prozent auf den Polenta (287 Meter) geht, der nächste Hügel Pieve di Rivoschio (397 Meter) folgt mit bis zu neun Prozent über acht Kilometer Aufwärtsfahrt, der Ciola wartet mit 565 Metern, die über sechs Kilometer aufwärts mit maximaler Steigung von elf Prozent zu erreichen sind.

Bis zu 18 Prozent Steigung

Die wohl anspruchsvollste Bergauffahrt mit charakteristischer Steigung ist auf dem Barbotto zu bewältigen: Auf 5,5 Kilometern warten bis zu 18 Prozent Steigung. Nach 100 Kilometern erfolgt die Trennung: Für die Radler der großen Strecke ist hier erst Halbzeit. Fünf ASGler, Wolfgang Schrank, Rainer Kief, Christian Zeidler, Heiko Beck und Siegfried Kahl, wollen auch die weiteren fünf Hügel und 205 Kilometer knacken. Letzte Kraftanstrengung und größten Herausforderung ist der Gorolo mit seinen 349 Metern. Eine vergleichsweise kurze Aufwärtsfahrt von vier Kilometern, die jedoch Steigungen von bis zu 17 Prozent erreicht. Danach galt es die letzten knapp 30 Kilometer über kleine Wellen zurück nach Cesenatico zu bewältigen.

Die Neulinge der Tour, Pascal Stephan, Oliver Wagner und Mariann Ehrhardt, kamen nach der kürzeren Strecke mit einem breiten Grinsen in angemessener Zeit über die Ziellinie und waren nicht weniger glücklich als die weiteren Starter über diese Distanz, Klaus Auer, Frank Carlin, Waltraud und Ulrich Eberle sowie Oskar Stephan.

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Heiko Beck war mit 9,35 Stunden der erste Finalist der ASG über die 205 Kilometer, gefolgt von Wolfgang Schrank, Christian Zeidler und Rainer Kief. Siegfried Kahl überquerte noch innerhalb des Zeitlimits von zwölf Stunden die Ziellinie, wie viele andere im strömenden Gewitterregen. „Wir sind glücklich, dass alle ohne Panne und Sturz gut durchgekommen sind“, war Wolfgang Schrank hocherfreut über die Bilanz des Rennens, bei dem seine Frau Birgit und Petra Auer in der E-Bike-Konkurrenz starteten. ska

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