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Spatenstich bei Glasfaserausbau

Weg in digitale Zukunft Hockenheimer Schulen ist mit Highspeed-Internetleitung gesichert

Auch in den Schulen wird das digitale Angebot immer wichtiger. Die Stadt Hockenheim misst diesem Thema hohe Priorität zu.

Von 
Henrik Feth
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Florian Haseidl (v. l.), Tobias Faller, Sascha Kirschenlohr, Peter Hartmann, Thomas Heusel, Oberbürgermeister Marcus Zeitler, Verena Schmidt und Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg beim obligatorischen Spatenstich. © Lenhardt

Hockenheim. Digitalisierung ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung. Es gibt kaum noch einen Haushalt ohne Internetanschluss. Auch in den Schulen wird das digitale Angebot immer wichtiger. Die Stadt Hockenheim misst diesem Thema hohe Priorität zu. So erfolgte nun der Spatenstich für die Verlegung von Glasfaserkabeln, um die städtischen Schulen mit Highspeed-Internet auszustatten.

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Durch die Breitbandförderung des Zweckverbandes Rhein-Neckar, mit dem die Stadt in enger Zusammenarbeit steht, können sich die Hockenheimer Schüler nun im Verlaufe des zweiten Schulhalbjahres über eine zeitgemäße und schneller Internetverbindung freuen.

Neben Oberbürgermeister Marcus Zeitler, Bürgermeister Thomas Jakob-Lichtenberg und weiteren Mitarbeitern der Stadt waren Thomas Heusel, als operativer Leiter und Marco Stumpf als technischer Leiter vom Zweckverband sowie mit Verena Schmidt und Benjamin Eisenhauer zwei Vertreter des baden-württembergischen Innenministeriums anwesend.

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Optimales Lernen ermöglichen

OB Zeitler ließ es sich nicht nehmen, über den Fortschritt und die Bedeutung der Digitalisierung in der Rennstadt zu berichten: „Schon zu Beginn meiner Amtszeit war klar, dass wir die Digitalisierung der Stadt vorantreiben werden. Den Digitalpakt Schule setzen wir mit dem heutigen Spatenstich zu 100 Prozent um und kommen unserer Verpflichtung nach, unseren Schülern und Schülerinnen sicheres und optimales Lernen zu ermöglichen. Ein großer Dank geht an den Zweckverband und Herrn Heusel für die gemeinsame Realisierung. Es war der richtige Weg am Zweckverband festzuhalten.“

Der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar wurde 2014 gegründet und treibt seitdem die Digitalisierung im Kreis voran. Zeitler hebt hervor, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verband war: „Ohne den Zweckverband wäre die Umsetzung nicht so schnell möglich gewesen. Gleiches gilt für die Fördermittel, die 90 Prozent der Kosten abdecken, was man in dieser Höhe nicht oft erlebt. Auch dank dem hervorragenden Einsatz unserer Mitarbeiter, stehen wir heute hier und ebnen den Weg in die digitale Zukunft der Stadt.“

Fördermittel von Bund und Land

Die staatlichen Fördermittel kommen vom „Sonderaufruf Anbindung Schulen“ des Bundes und der Kofinanzierung des Landes Baden-Württemberg. Wobei der Bund 50 Prozent und das Land die restlichen 40 Prozent trägt. Verena Schmidt vom Innenministerium Baden-Württemberg lobte den reibungslosen Ablauf: „Wir bedanken uns, dass die Digitalisierung vorangetrieben wird. Vor allem im Schulwesen ist dieses essenziell. Ein großes Dankeschön an alle für die schnelle und problemlose Umsetzung.“

Neben der Pestalozzi und der Hubäckerschule besteht die Möglichkeit, weitere Gebäude an das Glasfasernetz anzuschließen. Hierfür wurden in der Oberen Hauptstraße bereits Leerrohre verlegt. „Und dafür haben wir nicht noch einmal spezifisch die Straße aufgerissen, sondern eine laufende Baumaßnahme genutzt. Damit entsteht auch keine neue Baustelle.“

Für die Zukunft sieht Zeitler auch eine weitere Zusammenarbeit mit dem Zweckverband: „Der Zweckverband bleibt unser Ansprechpartner Nummer eins. Großer Dank geht auch an das Bauamt, den Gemeinderat und alle anderen Beteiligten.“

Die Dauer der Baumaßnahme wird auf bis zu zwei Monate geschätzt, sodass im Verlauf des zweiten Schulhalbjahres sämtliche Hockenheimer Lehrstätten auf einen Highspeed-Internetanschluss zurückgreifen können.

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