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Wo geht’s hier zum Brötchen?

Matthias Mühleisen kämpft mit den Tücken des Parkscheinautomaten

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Kommentar von
Matthias Mühleisen
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Nein, ganz doof bin ich auch nicht – mir ist klar, dass ich mit einer Brötchentaste am Parkscheinautomaten keine Backwaren anfordern kann. Nicht mal an den ganz modernen, die die Stadtverwaltung im März hat aufstellen lassen. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich neulich auf dem Schlauch stand, als ich dem Apparat in der Ludwig-Grein-Straße ein 15-Minuten-Ticket entlocken wollte, um kurz etwas in der Redaktion zu erledigen.

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Man ist ja inzwischen verwöhnt von der einfachen Bedienbarkeit der Helfer im Alltag, die sich mehr oder minder intuitiv steuern lassen. In der Familie komme ich mir wie ein Rufer in der Wüste vor, wenn ich predige, dass das Studium einer Bedienungsanleitung unbedingt vor die Inbetriebnahme einer Neuanschaffung gehört und das Ding schon läuft, während ich noch beim Kapitel „Auspacken“ bin . . .

Von diesem Geist geprägt stehe ich also vor dem Display der neuen Servicesäule und lasse meinen Blick über Informationen und Tasten wandern – da muss doch was von „Brötchentaste“ stehen, am besten wäre doch ein Knopf mit einem Semmel-Aufkleber – aber Pustekuchen: Ich finde nix und eilig habe ich es obendrein. Also die Erledigung rasch ohne Parkschein gemacht und beim Kollegen gleich mal gelästert über die falschen Versprechungen der Stadt.

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Der wedelt natürlich nach seiner folgenden Dienstfahrt triumphierend mit so einem Scheinchen mit dem Null-Euro-Aufdruck unten. Wer nicht nach Brötchen schielt, sondern den Hinweis „Kurzzeitparken: 15 Minuten gratis mit Ticket“ befolgt und die grüne Taste drückt, ist klar im Vorteil. Was ich eben immer sage: Anleitungen lesen!

Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer

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