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TSG

26 Mannschaften messen sich in Ketsch beim Beachtennis

Beim Beachturnier auf der Anlage der TSG steht der Spaß absolut im Vordergrund - egal ob in der A-Konkurrenz oder in der B-Konkurrenz. Das Event gibt es seit 2017.

Von 
Marco Brückl
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Da fliegen die Beachtennnisbälle: Das Team „Summer Breeze“ mit Michael Sambeth im brasilianischen Outfit mit Flügelmann Julius Seidler spielt sich im Vordergrund warm. © Wolfgang Schwindtner

Ketsch. Zwei Ausfälle – selbstredend wegen der Corona-Pandemie – hat das Beachtennisturnier des Tennisclubs locker verkraftet, denn bei der vierten Auflage auf der Beachanlage der TSG begaben sich 26 Mannschaften auf Sand. „Das ist ganz gut“, sagt Sportwart Bastian Rohr, der sich im Gespräch mit unserer Zeitung vollauf zufrieden mit den Vergleichen zum Vergnügen äußerte.

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Beim Beachen schwingt der sportliche Ehrgeiz der Tenniscracks freilich mit, aber er kann den Spaßfaktor von der ersten Stelle nicht verjagen – und soll das auch gar nicht.

Nicht zu bezwingen waren indes auch Peter Sauer und Thorsten Deck. Als Team „Oldschool“ marschierten die beiden in der A-Konkurrenz vorneweg. So erlitt das Duo „Rohrkrepierer“ zwar keinen solchen, musste dennoch die Klassiker ziehen lassen – Markus Wagenblaß mit Bastian Rohr an seiner Seite wissen aber damit umzugehen, zumal Rang zwei ja auch nicht von schlechten Eltern ist. Er ist besser als Rang drei, den sich das Team „S’mores“ sicherte, das Ehepaar Armin und Barbara Schmitt ging als dritter Sieger durch Beachtennis-Ziel.

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Ältestes Team ist 128 Jahre

In der B-Konkurrenz starteten die etwas weniger leistungsstarken Formationen. Hier war „Loddar“ nicht zu bremsen, weil Matthias Müller und Christian Staudt die Bälle vortrefflich übers Netz beförderten. Auf Platz zwei spielten sich Franziska Lamm und Isabelle Hake vor, die als Team „Franzbel“ nicht nur schöne Ballwechsel zeigten, sondern auch erfolgreiche. In der B-Konkurrenz stach aber noch ein weiteres Duo heraus: Die „Schnokedatscher“ waren mit zusammen 128 Jahren das mit Abstand älteste Team auf dem Ketscher Sand. Doch Alter schützt vor Leistung nicht, weshalb sich Norbert Urbanek und Uwe Herold kurzerhand mit Platz drei aufs Treppchen returnierten.

Sportwart Bastian Rohr bescheinigte den Partien auf vier Spielfeldern ein gutes Niveau. Zeitweise seien über 100 Menschen auf der Anlage gewesen. Wer nicht aktiv mit dabei war, feuerte die Seinen an. Auch die Party, die sich an die Siegerehrung ab zirka 20 Uhr nahtlos anschloss, verfehlte ihr Ziel eines vergnüglichen Miteinanders nicht. Erst nach Mitternacht gingen jedenfalls die Lichter aus. Wolfgang Berger alias „DJ Wolle“ weiß eben, was sein Klientel über die Lautsprecherboxen verlangt.

Erstes Turnier vor fünf Jahren

2017 bat der Tennisclub erstmals zum Beachturnier. Ralf Wagner und Bastian Rohr hatten die Idee dazu, nachdem sich das Ausprobieren beim Verein Harmonie Mannheim mehr als gelohnt hatte. „Es ist zwar anstrengend auf Sand, macht aber mega Spaß“, weiß Rohr. Der 41-Jährige mag den sportlichen Charakter des Beachtennis’ bei gleichzeitigem Versprühen von Urlaubsfeeling. „Man denkt, man sei irgendwo in Spanien am Strand.“ Der Tennisclub hat zwar mittlerweile selbst ein Beachtennisfeld, doch für ein Turnier mit 26 Mannschaften reicht dies nicht aus. Also sind die Tenniscracks froh, dass sie bei den Freunden von der TSG unterkommen, zumal der eine oder andere bei beiden Vereinen Mitglied ist.

Indes fällt beim Beachtennis auf, dass die Schläger kleiner ausfallen wie beim normalen Tennis. Auch der druckverminderte Ball kommt anders daher. Das Spiel auf Sand hat den Vorteil, dass man sich bei der Becker-Rolle prinzipiell nicht weh tut. Und für einen im Hechtsprung geschlagenen Volley – einst Markenzeichen von Boris Becker – muss man nicht gleich ins Gefängnis.

Redaktion

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