Missionsbasar

7000 Euro für den guten Zweck erlöst

Prall gefüllte Verkaufstische und Geselligkeit

Von 
csc
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Die Enderle-Chuchis mit Maximilian Schwab (v.l.), Jochen Montag, Jochen Vowinkel, Elfi Hemmerich, Marianne Faulhaber, Kurt Gredel, Murat Ispek, Rainer Limmer und Roland Frei. © SCHOLL

Ketsch. Die Verkaufstische im Basarraum waren gut gefüllt, die Ministranten heizten die Waffeleisen an, beim Weinprobierstand waren die Gläser poliert, Kuchenspenden wurden reichlich abgegeben, der Bücherflohmarkt war gut sortiert, in der Küche gaben die Enderle-Chuchis mit viel Freude und Schaffenskraft – wie schon seit 15 Jahren – ihr Bestes und in der Kirche St. Sebastian wurden die Musikinstrumente fürs Konzert gestimmt. Das große Engagement der vielen Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen den Missionsbasar mit Einsatz und Tatkraft zum Erfolg geführt haben, können stolz auf sich sein. 7000 Euro wurden am Ende erlöst.

Die Besucher honoriertendie Bemühungen: „Zahlreiche Gäste sind gekommen und es ist eine Freude zu sehen, wie alle hier in den Räumlichkeiten des katholischen Pfarrheims die Geselligkeit und das Angebot genießen“, freuen sich Kurt Gredel und Marianne Faulhaber beim Besuch unserer Zeitung am Sonntag für das Orga-Team. Das feine Mittagessen der Enderle-Chuchis fand da gerade großen Anklang und die knapp 150 Portionen Kalbsbraten mit Rahmwirsing und Kartoffel-Karotten-stampf waren bestens kalkuliert.

Wer im Basarraum einkaufen wollte, konnte unter 35 verschiedenen Marmeladensorten oder 45 verschiedenen Plätzchenarten auswählen. Zauberhafte Handarbeiten und Basteleien waren genauso im Angebot wie weitere kulinarische Geschenkideen wie Liköre, Öle oder Senfsorten. Einen akustischen Hörgenuss bot zum Ende des Basars das Konzert „Musik für Afrika“ mit dem Musikverein 1929 und dem Ketscher Organisten Stefan Göttelmann

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Zum Konzert fanden sich zahlreiche Musikliebhaber in der Kirche ein und genossen zum Abschluss des Missionsbasars das gut ausgewählte Musikprogramm. „Wir sind überwältigt, wie großzügig die Menschen wieder waren und freuen uns, in diesem Jahr eine Erlössumme von 7000 Euro mitteilen zu können. Dieses Geld kommt nun unter anderem der Missionsstation in Tansania zugute. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Unterstützung zur Bildung für Mädchen. Aber auch eine Schule für Straßenkinder wird mit einer Spende bedacht“, sagt Marianne Faulhaber unter dem Applaus der Besucher.

Die Missionsgruppe dankt herzlich allen, die zum tollen Gelingen des Missionsbasars 2022 einen Beitrag geleistet haben. csc