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Tabakscheune - Stellungnahme von Gemeinderat Martin (Grüne)

Aufwand bei Abriss gerechtfertigt

Von 
mab
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Ketsch. Zum Kommentar von Benjamin Jungbluth „Vielleicht ewas zu gut gemeint“ über den Abriss der Tabakscheune in unserer Ausgabe von Donnerstag, 2. September, nimmt Gemeinderat Günther Martin (Grüne) wie folgt Stellung:

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„In seinem Kommentar stellt Herr Jungblut richtig fest, dass die Tabakscheune im Ortskern eigentlich ein Denkmal ist, das erhalten werden müsste. Wie er auch feststellt, wird für einige Ketscher ein Stück Heimatgeschichte zerstört werden. Doch welche Aufregung hätte es gegeben, wenn jemand beim Denkmalamt einen Antrag gestellt hätte, die Scheune unter Denkmalschutz zu stellen? Die Aufregung wäre noch größer gewesen, wenn er, was sehr wahrscheinlich gewesen wäre, erfolgreich gewesen wäre.“

Weiterhin: „Benjamin Jungbluth scheibt weiter: ,Ein wenig skurril mutet der riesige Aufwand an, der beim Abbau betrieben werden muss.’“ An dieser Stelle im Ort gebe es keine andere Möglichkeit, als das Gebäude händisch abzutragen.

Zusätzliche Kosten wohl minimal

Günther Martin betont: „Dass in einem alten Gebäude Tiere leben, nicht nur Fledermäuse, ist klar. Die Tiere sollen durch etwas Krach verjagt werden ... Das sollte doch normal sein, dass bei einem Abriss alle Tiere vertrieben und nicht vorsätzlich getötet werden.“ Wie hoch die zusätzlichen Kosten seien, sei nie bekannt gegeben worden. Sie seien wohl minimal. „Für mich gilt: Man sollte, wo man kann, Tiere nicht unnötig töten und wenn der Aufwand sich so im Rahmen hält, dann ist das mehr als in Ordnung. Zumal ein Großteil der Kosten für den Abriss nicht die Gemeinde bezahlen muss“, findet Martin.

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Und: „Gibt es da wirklich keine brütenden Tiere? Ich denke, der Abriss soll noch im September durchgeführt werden, noch in den Ferien, denn wenn die Kinder bei offenen Fenstern (Corona) lernen sollen, ist der Abriss nicht mehr möglich, denn dann geht es nicht mehr um einige Tiere, sondern dann werden Eltern aktiv. Den Ärger will niemand.“ mab

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