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Katholisches Pfarrheim - Internationaler Treff kommt auch bei Teilnehmerinnen aus benachbarten Gemeinden seit Jahren sehr gut an

Beim Mitmachangebot kommen die Frauen ins Gespräch

Von 
Caroline Scholl
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Britta Josupeit (4. v. l.) Integrationsbeauftragte von Oftersheim, Anne Ashour-Leidinger (5. v. l.) und Nicole Verclas (6. v. l.) vom Integrationsbüro in Ketsch im Kreis der Frauen beim Internationalen Frauentreff in Ketsch. © Scholl

Ketsch/Oftersheim. Eine sehr ungezwungene Atmosphäre, ein attraktives Mitmachangebot und viel Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen, bietet der Internationale Frauentreff in Ketsch.

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Bereits im April 2018 wurde dieses Angebot von Anne Ashour-Leidinger und Nicole Verclas vom Integrationsbüro der Gemeinde Ketsch ins Leben gerufen. „Corona-bedingt mussten wir pausieren, doch nun findet der Frauentreff wieder regelmäßig am dritten Dienstag im Monat, außer im August, ab 15.30 Uhr im Katholischen Pfarrheim statt“, informierte Ashour-Leidinger beim Besuch unserer Zeitung.

Einfach vorbeikommen

„Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen. Frauen aller Nationalitäten und jedes Alters haben hier die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es gibt Getränke und kleine Snacks und wir haben immer ein attraktives Mitmachprogramm, denn gemeinsam aktiv zu sein, macht Spaß und ist etwas anderes, als nur zusammenzusitzen, was aber natürlich immer auch möglich ist. Außerdem bieten wir in Kooperation mit der Solidaritäts-AG des Hockenheimer Gauß-Gymnasiums eine Kinderbetreuung für die Frauen an“, ergänzt die Integrationsbeauftragte.

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Das Mitmachprogramm war beim jüngsten Treffen das Knüpfen von Macramee-Ampeln für Blumentöpfe. Irene Burkard engagiert sich hier ehrenamtlich: „Ich bin gerne kreativ und freue mich, wenn die Ideen ankommen. Für die Frauen ist es schön, wenn sie etwas mit nach Hause nehmen können und beim Basteln kommen ganz ungezwungen Unterhaltungen zustande“, weiß die Ketscherin aus Erfahrung. Im Schnitt kämen immer etwa zehn bis 15 Teilnehmerinnen zu den Treffen, wobei das Interesse an diesem offenen Angebot bereits über die Ortsgrenzen hinausgeht. An diesem Tag sind Frauen aus Ketsch, Oftersheim und Hockenheim mit dabei.

„Unser Frauentreff ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Gemeinde Oftersheim, denn dort bietet Britta Josupeit ebenfalls einen Frauentreff an. Zu beiden Treffen sind alle herzlich eingeladen und es braucht keine Voranmeldung. Am besten ist es jedoch, man meldet sich bei uns oder in Oftersheim im Integrationsbüro zum Newsletter an, dann bekommt man automatisch eine Einladung“, erklärt Anne Ashour-Leidinger und Britta Josupeit ergänzt: „In Oftersheim findet das Treffen vormittags um 10.30 Uhr am ersten Donnerstag im Monat im evangelischen Gemeindehaus statt. Es gibt zwar keine Kinderbetreuung, aber wir haben immer einen kleine Spielecke für Kleinkinder eingerichtet, die noch nicht in einer Betreuung oder im Kindergarten sind.“

Die Frauen haben bei der Aktivität sichtlich Spaß und Irene Burkard gibt Tipps, wie die Blumenampeln zu knüpfen sind. „Wir nehmen gerne auch Ideen der Frauen auf und wenn jemand selbst ein Mitmachangebot anbieten möchte, vielleicht einen Vortrag halten will oder eine Ausflugsidee hat, freuen wir uns über eine Meldung. Wenn noch mehr Frauen kommen würden, wäre das sehr schön. Es gibt keine Verpflichtung, jedes Mal dabei zu sein. Wenn es in den Terminplan passt, kann jede Frau einfach mal vorbeischauen. Hier sind schon viele Freundschaften entstanden und so soll es weitergehen“, so die Organisatorinnen unisono.

Der nächste Termin für den Frauentreff in Ketsch ist am Dienstag, 19. Juli, um 15.30 Uhr im katholischen Pfarrheim angesetzt.

Freie Autorin Freie Journalistin für die Region Rhein-Neckar

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