Aufruf - Wie „Ketsch Solidarisch“ an Heimbewohner schreibt Briefe des Mitgefühls

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zg
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Ketsch. Die Gruppe „Ketsch Solidarisch“ möchte den Bewohnern des Altersheims Avendis ihr Mitgefühl zeigen und ruft alle Bürger zur Hilfe auf. In einer Mitteilung heißt es, die Gruppe, die nun auf 25 Jugendliche angewachsene sei, habe sich entschlossen, Briefe an die Bewohner des Seniorenheims zu schreiben, in denen sie von ihrem Alltag in Zeiten von Corona berichten. Die Gruppe möchte den Bewohnern viel Kraft für die nächsten Wochen wünschen und ausdrücken, dass Ketsch in Gedanken auch bei ihnen ist.

„Ketsch Solidarisch“-Mitglied Mohamed Yosri Mribah (15) schreibt einen Brief an einen Avendi-Bewohner. © Mribah
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Die Gruppe wolle die ältesten Ketschern, die aufgrund des Coronavirus den Kontakt zu ihren Verwandten, Freunden und Bekannten großteils unterlassen müssen, auf andere Gedanken bringen und ihnen zeigen, dass man in Ketsch diese schwierige Zeit gemeinsam übersteht.

Idee von Marcel Langbein

Marcel Langbein (22), der die Idee der Aktion hatte, kann sich vorstellen, dass es den einen oder anderen bestimmt häufig traurig mache, seine Liebsten nicht zu sehen. Sein Vorschlag wurde innerhalb der Gruppe freudig aufgenommen.

„Ketsch Solidarisch“ ruft alle Bürger auf, diese Briefaktion zu unterstützen und für weitere Briefe zu sorgen. Bis Freitag, 8. Mai, können die Briefe bei Maike Kugler in der Gutenbergstraße 15 abgegeben werden. Einen Tag später werden die Briefe an das Avendi übergeben. zg