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Rathaus - Bauhofmitarbeiter Roland Lautersbach nach 28 Jahren im Dienst der Gemeinde in den Ruhestand verabschiedet

„Endlich Zeit fürs Enkele und Reisen“

Von 
Marco Montalbano
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Roland Lautersbach (l.) wird von Bürgermeister Jürgen Kappenstein in den Ruhestand verabschiedet. Zum Abschied gibt es eine besondere Uhr mit dem eingravierten Wappen der Gemeinde. © Montalbano

Ketsch. Man war in kleiner Runde – und somit Corona-konform – im Sitzungssaal des Rathauses der Enderlegemeinde zusammengekommen, um den langjährigen Bauhofmitarbeiter Roland Lautersbach nach 28 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Dazu waren neben Bürgermeister Jürgen Kappenstein auch der Bauhofleiter Marco Bickerdt, die stellvertretende Amtsleiterin für Baurecht und Bauverwaltung Petra Brandenburger und Personalrat Holger Mehner erschienen.

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„Ein Abschied tut immer weh“, zitierte Jürgen Kappenstein den Schriftsteller Arthur Schnitzler an Roland Lautersbach gerichtet und fügte hinzu: „Das bedeutet auch Wehmut und einen Einschnitt. Und es ist ein Moment, danke zu sagen. Wir verlieren einen Menschen und mit ihm geht viel Kompetenz und Erfahrung.“

Dass es nun schon 28 Jahre sein sollen, die Roland Lautersbach im Dienst der Gemeinde gestanden habe, erscheine bestimmt nicht nur ihm, sondern auch dem Geehrten etwas unwirklich, so das Gemeindeoberhaupt weiter.

In Schwetzingen begonnen

„Ein Blick in Ihre Personalakte hat mir verraten, dass sie zuerst in Schwetzingen als Ofenbauer tätig waren, dann aber über eine ABM-Maßnahme zu uns gekommen sind. Schon zwei Jahre danach wurden Sie 1995 unbefristet übernommen. 2015 wechselten Sie aus gesundheitlichen Gründen in den Gartenbaubereich und auch ab morgen haben Sie wieder einen anderen Status: Ab da sind Sie Rentner“, sagte Jürgen Kappenstein mit einem Augenzwinkern und schloss: „Vielen Dank für Ihre gute Arbeit. Für Ihren Ruhestand wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Gesundheit.“

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Als Andenken gab es nicht nur eine besondere Armbanduhr mit dem Gemeindewappen als Geschenk, sondern auch den Beifall aller Anwesenden. Die feierliche Verabschiedung endete mit einem gemeinsamen Umtrunk mit Sekt, Saft und lockerem Austausch.

Der Geehrte, der mit seiner Partnerin Evelyne Stephan gekommen war, hat für seinen Ruhestand auch schon konkrete Pläne: „Jetzt kann ich viel Zeit mit meinem ‚Enkele‘ verbringen. Und auch wenn Ketsch sehr schön ist, möchte ich noch ein bisschen die Welt entdecken und auf Reisen gehen.“ Er sei jetzt 66 Jahre alt und damit fange, zumindest dem Schlagerklassiker von Udo Jürgens zufolge, das Leben ja bekanntlich erst an.

Deutschland entdecken

Besonders wolle und könne er nun Deutschland bereisen, vom Bodensee bis hin zur Mecklenburgischen Seenplatte. Auf die Frage, ob mit oder ohne Partnerin, meinte die Frau an seiner Seite lachend: „Wenn er mich mitnimmt...“.

Auch Bauhofleiter Marco Bickerdt, der Roland Lautersbach seit 20 Jahren kennt und schätzt, lobte seinen nunmehr Ex-Mitarbeiter: „Es war schlichtweg immer eine gute Zusammenarbeit.“ Mit einem solchen Verdienst kann Roland Lautersbach nun als Neu-Rentner wahrlich gut durchstarten.

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Freier Autor Freier Journalist. Davor Pressereferent. Studium der Politikwissenschaft.

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