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Schöner Garten

Exotisches Flair in der Ketscher Rheinstraße

Familie Schmidt pflegt in ihrer selbst geschaffenen Oase einen blühenden und gedeihenden Seidenbaum, der eher in den Tropen in Asien oder im Mittelmeerraum beheimatet ist.

Von 
Caroline Scholl
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Ketsch. Ursprünglich ist die Albizia, so der lateinische Name des Seidenbaumes, der zur Gattung der Mimosengewächse gehört, eher in den Tropen, in Asien oder im Mittelmeerraum beheimatet.

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Dass sich die filigrane Baumart, die mit der Akazie verwandt ist, mittlerweile auch in unseren Gefilden wohlfühlt, sei wohl dem Klimawandel geschuldet, so kann man es im Internet nachlesen.

Duftende, rosa Pinselblüten sind seit Ende Juni zu sehen. © Scholl

Familie Schmidt aus Ketsch hat sich in Frankreich vor vielen Jahren in die Baumart, die ebenso als Schlafbaum bekannt ist, regelrecht verliebt. „Ich sagte sofort zu meinem Mann, solch einen Baum möchte ich gerne bei uns im Garten haben“, so Helga Schmidt.

Da ihr Dieter, eine bekannte Rennsportlegende aus Ketsch, ein Mann der Tat ist, zierte alsbald eine Albizia den Garten der Schmidts in der Rheinstraße. Diese musst zwar später aus Platzgründen weichen, doch die zweite Albizia sei nun seit zehn Jahren aus der grünen Oase der Familie nicht mehr wegzudenken. „Ursprünglich dachten wir, der Baum wird etwa sechs Meter hoch, mittlerweile ist er prächtig gewachsen und während der Hauptblütezeit im Juni bis Juli ein echter Blickfang“, so der Wahlketscher, der sich seit 1963 in der Enderlegemeinde wohlfühlt.

Die aufgehenden Knospen sind ein wahr gewordener Gärtnertraum. © Scholl

Die rosafarbenen Blütenpinsel seien an Schönheit kaum zu überbieten, jedoch machen sie auch eine Menge Arbeit, wenn sie vom Baum abfallen und dann aus dem Garten entfernt werden müssen. „Wir sind ohnehin gerne am Werkeln im Garten und dies gehört dann eben dazu“, so Helga entspannt. Die ausladende und flach gewölbte Krone der Schmidt’schen Albizia überspannt weite Teile des Gartens, spendet so Schatten und taucht die grüne Oase in ein exotisches Flair.

Den Beinamen ‚Schlafbaum’ habe die Albizia, weil die filigranen Blätter bei Dunkelheit und Trockenheit in eine Art ‚Schlafstellung’ gehen. Früher kannte man den Seidenbaum in unseren Breiten eher als ein Topfpflanzengewächs. Die eher milden Temperaturen in den Wintermonaten erlauben es nun, diese Baumart einzupflanzen, wobei sie prächtig gedeiht, wie der Baum in Ketsch beweist. „Eine weitere Albizia haben wir vor der Rheinhalle gesehen“, berichtet das Ehepaar.

Durch das Zurückschneiden sei der Baum zusätzlich gewachsen und bildet nun zu Recht den Mittelpunkt im Garten der Familie.

Die Albizia von Helga und Dieter Schmidt hat ein beeindruckendes Blätterdach und ist Mittelpunkt des grünen Domizils. © Scholl

Freie Autorin Freie Journalistin für die Region Rhein-Neckar

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