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Festgelände im Bruch - Seniorenbüro und -beirat mit Informationsveranstaltung zu E-Mobilen / Unverbindliche Testfahrten

„Gatsby“ hat es Christel Ritter angetan

Von 
mab
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Ketsch. Für den Jaguar E-type hat Christl Ritter schon immer geschwärmt. Und gerne hätte sie ihn in der Farbe Grün metallic gehabt. Das ist ein Grund, warum der „Gatsby“ sehr gut bei der 81-Jährigen ankam. Die Farbe passte und eine Extravaganz ist dem E-Mobil ebenfalls nicht abzusprechen.

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„Ich würde den Schriftzug in ,Jaguar’ ändern“, sagte Christl Ritter auf dem Festgelände im Bruch, wo die E-Mobile für Senioren auf Herz und Nieren getestet werden konnten. Das Seniorenbüro mit Michaela Issler-Kremer und der Seniorenbeirat hatten zur unverbindlichen Informationsveranstaltung gebeten. „Normalerweise fehlt mir nichts“, sagte die Ketscherin. Der mitgeführte Gehstock sei akuten Beschwerden am Fuß geschuldet. Die Gelegenheit, sich vor Ort über die E-Mobilität im Alter umfassend kundig zu machen, sei eine sehr gute Sache, denn man wisse ja nie, wann die Beweglichkeit nachlasse. Sie habe sich vor sechs Jahren von ihrem Auto verabschiedet, als prinzipiell eine Neuerwerbung angestanden hätte, meinte Christel Ritter. „Mit 75 kann ich eigentlich auch aufhören, Auto zu fahren, habe ich mir gesagt.“ Im Freundeskreis seien noch genügend mit Fahrzeug ausgestattet, sodass sie keine Probleme habe, um von A nach B zu kommen.

Christel Ritter fährt den „Gatsby“ Probe und findet das E-Mobil total schick. Werner Kopp erklärt die Vorzüge. © Brückl

Das E-Mobil, der „Gatsby“, stand nicht nur bei Christel Ritter hoch im Kurs. Immer wieder wurde das Gefährt ausprobiert und schließlich war zu vernehmen: „Der ist für mich gemacht – der steht dir nicht.“ Vielleicht lag es auch daran, dass Werner Kopp das Vorführmobil für 20 Prozent Nachlass anbot?

Reichweite verteuert

„Nein, bei solchen Informationsveranstaltungen werden eigentlich keine gleich verkauft“, sagte Kopp, der seit sieben Jahren in Viernheim Seniorenmobile anbietet. Es sei ja durchaus angebracht, über eine Kaufentscheidung erst einmal zu schlafen. In der Tat sind „Gatsby“ und Co. nicht gerade billig zu nennen. Schwups hat man je nach Reichweite und möglicher Geschwindigkeit 5000, 6000 Euro zu zahlen – angenommen, es sollen bis zu 15 Stundenkilometer und ein Radius von 45 beziehungsweise 60 Kilometern sein.

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Werner Kopp, der mit seinem Unternehmen nach eigenen Angaben einen gewissen Namen in der Region hat, erklärt indes, dass man für ein E-Gefährt ein „G“ im Behindertenausweis stehen haben muss, sofern man einen Zuschuss haben möchte. Ein Arzt müsse eine Gehbehinderung bescheinigen. Außerdem müsse der Arzt bestätigen, dass man für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, um seine sozialen Kontakte zu pflegen, auf die Mobilität mit dem E-Gefährt nicht verzichten könne.

Christel Ritter ist noch per pedes unterwegs, aber in den „Gatsby“ hat sie sich trotzdem verguckt. mab

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