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Pfarrheim - Diakon Heiko Wunderling und Helga Rey gestalten Andacht der Kolpingsfamilie

Hoffnung „trotz allem“

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zg
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Bei der Abendandacht der Kolpingsfamilie ist Diakon Heiko Wunderling mit Mikrofon unterwegs und möchte von den Mitgliedern wissen, was für sie zu den Höhepunkten in der Kolpingzeit gehört. © Wolfgang Schwindtner

Ketsch. Aus Sicht der Kolpingsfamilie ein paar Stunden zu früh hatte Petrus das kostbare Nass für die Natur geschickt – und so die für den Pfarrgarten geplante Andacht am Mittwochabend in die häusliche Sicherheit des katholischen Pfarrheims verlegen lassen.

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Auf einen in besonderer Weise gestalteten Wortgottesdienst konnten sich die zahlreich versammelten älteren Kolpingsfamilie-Mitglieder freuen. Helga Rey und Diakon Heiko Wunderling sind dafür als gute Garanten bekannt.

Eine Brücke schlagend mit Erinnerungen zu Höhepunkten in der Kolpingzeit über den Blick in eine schwierige Zukunft – die „trotz allem“ hoffnungsvoll sein soll, lag Diakon Wunderling zum Einstieg am Herzen. Pfingsten – das Fest des Heiligen Geistes – sei noch nicht lange her. „Doch woran erkennt man diesen besonderen Geist mit seiner Kraft“, fragte Helga Rey ihre Zuhörer. „Ergriffen vom Geist bin ich, wenn ich beginne, den anderen zu verstehen, wenn ich erkenne, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Wahrheit einer Kritik annehme, mich Krieg und Leid der Welt nicht kaltlassen, Ohnmacht nicht verzweifeln lässt. Und wenn ich Mut zu Veränderungen habe und mit Tatkraft Begeisterung entfache.“

Resignation wird Zuversicht

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Die Botschaft der Bibel mit dem Leben unserer Zeit in Verbindung zu bringen, machte für Wunderling und Rey den Predigtteil dieser Andacht aus. Dabei wechselten sich Bibeltext, die möglichen Gedanken der Beteiligten und die Auslegung dazu ab. Die Stimmung der Jünger am Pfingsttag – Ungewissheit, Resignation, Endzeitstimmung – schlagen um in Aufbruch, neuen Mut und Zuversicht. „Davon haben sich die Jünger damals genau wie später Adolph Kolping in ihrem Wirken nicht beirren lassen. Der Kern unseres Glaubens und unserer Gemeinschaft ist so wertvoll und bunt, dass es sich wahrlich lohnt, sich dafür zu engagieren“, sagte Diakon Wunderling.

Bekräftigend zu dieser Botschaft ließ Helga Rey bunte Luftballons aufgereiht baumeln. Die Aufschriften „Weisheit – Einsicht – Erkenntnis – Stärke“ sollten symbolisieren, wie mit Hilfe der Gaben des Heiligen Geistes aus etwas Kleinem, Unscheinbaren Großes entstehen kann mit Freude und Tatkraft – gleich Adolph Kolping.

Mit Bedacht ausgewählte Lieder, begleitet von Annette Meixner am Keyboard und Barbara Reuter mit Gitarre, sorgten für den musikalischen Anteil an diesem Abend. Ein leichter Sommercocktail, in angeregten Gesprächen genossen, rundete die Andacht ab. zg

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