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Lokale Agenda - Abschlussfahrt fürs Kilometerbuch des Teams Nachhaltigkeit auf den letzten Drücker

Immerhin der dritte Platz

Von 
zg/mab
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„Auf geht’s, wir machen noch mal eine Tour“: Wolfgang und Iris Rohr (v. l.), Thomas Rieger und Gernot de Mür nutzen das gute Wetter, um am Stadtradel-Abschlusstag gemeinsam eine letzte Fahrt für die Wertung zu machen. © Lokale Agenda

Ketsch. Quasi auf den letzten Drücker trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Lokale Agenda 21, um der Aktion Stadtradeln nochmals mit einer Abschlussfahrt durch die Rheinauen beste Dienste zu erweisen.

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Bei bestem Fahrradwetter – sieht man von einem leichten Gegenwind ab – ging es über den Insultheimer Hof und Altlußheim nach Neulußheim. Dort wurde sich im Fischerheim gestärkt und danach über einen weiten Bogen, vorbei an Blausee und Wagbachhäusel, entlang des Hochwasser führenden Rheins mit schönem Blick auf den Speyerer Dom der Rückweg angegangen. Ein Gefühl von Fahrradautobahn stellte sich ein, als die Radler ein Stück der wegen Bauarbeiten gesperrten Landstraße komplett alleine nutzen konnten. So stellt man sich die Förderung des Fahrradverkehrs im Idealfall vor, taten die Mitglieder kund. In der hereinbrechenden Nacht erreichten die Agenda-Radler wieder Ketsch und jeder von ihnen konnte weitere 30 Fahrradkilometer auf das Konto des Teams Nachhaltigkeit buchen.

Theoretisch 1430 Kilogramm CO2

Die Vor-Ort-Initiatoren des Stadtradelns haben – Stand gestern (7. Juli) – 9727 Kilometer in ihren Beinen. Wenn diese Kilometerzahl dem Verzicht der Autobenutzung entspräche, hätten sie den Ausstoß von 1430 Kilogramm CO2 vermieden. Das Team Nachhaltigkeit bestand aus 39 Radlern, die mit diesem Ergebnis im Ort den dritten Platz für sich beanspruchen. Vorne weg – wie sollte es anders sein – fuhr das Marathon-Team, das ebenfalls 39 Radler stellte, die 13 130 Kilometer (1930 Kilo CO2) zurücklegten. Die Fußballer der Spvgg 06, die erstmals das Stadtradeln für sich entdeckten, meldeten auch 39 Radler und absolvierten Strecken bis insgesamt 10 865 Kilometer (1597 Kilo CO2). Die Fußballer werden nächstes Jahr sicher auf Platz eins schielen. Alle Ketscher Stadtradler haben theoretisch neun Tonnen CO2 vermieden. zg/mab

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