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Investitionen in die Zukunft

Benjamin Jungbluth über die Erweiterung der Alten Schule

Von 
Benjamin Jungbluth
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Der Ortskern nahe der katholischen Kirche St. Sebastian verändert sich momentan sichtlich: Die markante und ortsbildprägende alte Tabakscheune ist verschwunden, auch die zugehörigen Wohnhäuser und Schuppen sind weg. Durch die große Baulücke sind die Alte Schule, das Rathaus und das sonst so versteckt liegende kleine Neubaugebiet „Hinter der Alten Schule“ plötzlich frei zu sehen.

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Doch das ist nur eine Momentaufnahme, denn wenn Ende des Monats tatsächlich die Baggerarbeiten für den Schulanbau beginnen, wird der Bereich wieder geschlossen – und zwar dichter als zuvor. Sollte das Gesamtprojekt – also erst der Anbau, danach die Sanierung der bestehenden Schule und zuletzt der Neubau einer Betreuungseinrichtung an der Hockenheimer Straße – irgendwann komplett umgesetzt werden, wird es hier zusammen mit der auf Dauer angelegten Container-Kita ein großes Zentrum für die kleinsten Ketscher geben.

So schade der Abriss der alten Tabakscheune auch ist, so notwendig sind die Investitionen in die Zukunft: Die Alte Schule ist schon jetzt am Limit und in den kommenden Jahren sollen die Schülerzahlen noch weiter steigen.

Hinzu kommt, dass weite Teile des Bestandsgebäudes nicht mehr heutigen Anforderungen entsprechen. Viele Zimmer, insbesondere in den später hinzugefügten Bereichen, sind viel zu klein – das ist nicht nur gerade jetzt in der Corona-Pandemie ein Problem.

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Inwieweit eine Sanierung samt Umnutzung einzelner Bereiche die bessere Wahl ist als der Abriss einzelner Teile, wird der Gemeinderat entscheiden müssen. Zuletzt gab es bei diesem Thema bereits unterschiedliche Meinungen (wir berichteten). Dass aber etwas getan werden muss, darin sind sich alle Verantwortlichen einig. Vielleicht versöhnt das auch den einen oder anderen, der sich weiterhin am Abriss der Tabakscheune stört.

Freier Autor Freier Journalist für die Region Heidelberg, Mannheim und Rhein-Neckar. Zuvor Redakteur bei der Schwetzinger Zeitung, davor Volontariat beim Mannheimer Morgen. Neben dem Studium freie Mitarbeit und Praktika u.a. beim Mannheimer Morgen, der Süddeutschen Zeitung, dem SWR und der Heidelberger Studentenzeitung ruprecht.

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