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Mobile Jugendarbeit - Für die Jugendumfrage werden noch Teilnehmer zwischen zwölf und 27 Jahren gesucht

Jugendumfrage in Ketsch soll Interessen ermitteln

Von 
Marco Brückl
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Wollen so genau wie möglich wissen, was die Jugend in Brühl und Ketsch umtreibt: Jens Petri (v. l.), Emanuel Kuderna, Lea Giese und Eva Wolfgang. © JUZ

Ketsch/Brühl. Die Jugendumfrage der Mobilen Jugendarbeit in Brühl und Ketsch ist ein wichtiges Instrumentarium, damit das Team mit Lea Giese, Jens Petri, Emanuel Kuderna und Eva Wolfgang noch gezielter auf den Nachwuchs zugehen kann. Hierzu haben die Pädagogen einen Fragebogen entwickelt, der von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von zwölf bis 27 Jahren ausgefüllt werden soll.

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„Das Ganze ist in ein paar Minuten erledigt“, sagt Emanuel Kuderna. In der Tat dauert das Ausfüllen des online hinterlegten Fragebogens nicht lange. Dafür liefert er aber wichtige Erkenntnisse. Denn das Team möchte zum Beispiel wissen, wie die „Plätze/Angebote“ „Alla-Hopp“, „Spielplatz Altenheim“, „Jugendtreff“, „Freibad“, „Hallenbad“. „Marktplatz“, „Pavillion“, „Im Bruch“, „Halfpipe“, „Roter Platz (bei Spvgg 06)“ oder „DFB-Feld/Bolzplatz/am Rodelberg“ gefallen. Die Teilnehmer können Noten zwischen „sehr gut“ und „ungenügend“ wie in der Schule vergeben. Ergänzt wird die Abfrage an der Stelle durch einen offenen Teil, bei dem man einen „sonstigen Platz“ bewerten kann.

Ein Feld zur Eingabe von Text steht auch bei der Frage zur Verfügung, was ihr oder ihm in der jeweiligen Gemeinde fehlt. Ebenso werden die Interessen der jungen Menschen ermittelt. Da wird „gechillt“ oder „in Bars gegangen“. Musik und Sport dürfen freilich nicht fehlen. Beispielsweise von Interesse ist auch, ob man in einem Verein Mitglied und welche Aktivität damit verbunden ist.

Neben der Frage, wo sich der Nachwuchs und die jungen Erwachsenen aufhalten, interessiert unter anderem die Lebenssituation: Ist der Teilnehmer noch in der Schule oder schon berufstätig, macht er vielleicht gerade eine Ausbildung. Und wenn ja, wohnt er noch daheim oder womöglich schon alleine? Auch können die Teilnehmer ausfüllen, ob sie schon einmal mit einem schwierigen Thema konfrontiert waren, zu denken ist dabei an Stress mit der Familie, Mobbing, Glückspiel, Schulden, Alkohol- oder Drogenkonsum.

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Emanuel Kuderna verrät nichts von den Resultaten, wenn er sagt, dass sich beim ersten Drüberschauen eine Vermutung bestätigt hat: „Facebook ist tot. Niemand ist mehr dort.“ Angesagter seien Whatsapp, Tik Tok, Instagram oder Snapchat – für die genannte Altersklasse freilich.

Und wie das bei solchen Umfragetools der Fall ist, werden die Daten anonym erhoben und niemand kann herausfinden, wie die Teilnehmer geantwortet haben.

Redaktion

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