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Määhhh

Von 
Marley
Lesedauer: 

Hallo ihr Zweibeiner, liebe Leser,

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© Scholl

wie es zu erwarten war und wie ich euch beim letzten Mal berichtet habe, blieb es für mein Herrchen und mich zuletzt im Urlaub natürlich nicht bei der einen Fahrt in diesen schwebenden Blechkisten, die man Gondel nennt. Nein, es kam, wie es kommen musste, fast jeden Tag sind wir förmlich abgehoben, aber mit der Zeit habe ich mich auch daran gewöhnt und nutzte die Zeit dann, anstatt zu bellen, einfach für ein kleines Nickerchen, bis wir eben wieder oben auf diesen Bergen waren und mein Herrchen glücklich und ganz rosig im Gesicht war.

Dort oben gab es neben einer Menge Zweibeinern tatsächlich noch ganz andere Viecher – nebst deren Hinterlassenschaften. Aber dort oben hat das keinen gestört. Da gab es beispielsweise solche riesigen Vierbeiner, die recht träge immer wieder auf irgendwas rumkauten und ziemlich viel Lärm machten, weil irgendjemand denen kleine, scheppernde Blechbüchsen um den Hals geschnallt hatte.

Ich frag mich für was? „Hörst du die Kuhglocken? Ist das nicht idyllisch, Marley“, fragte mein Herrchen und freute sich. Ich habe mal ganz dezent zur Seite geschaut, nicht dass der jetzt auf die Idee kommt, ich bräuchte nun auch so eine alberne Bimmelglocke – rein der Idylle wegen.

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Na egal, diese Riesenviecher haben, wie war es auch anders zu erwarten, offensichtlich nicht nur ständig gefressen, sondern auch noch Riesenfladen hinterlassen. Die hat allerdings keiner aufgesammelt, meine Hinterlassenschaften aber schon. Da sieht man eben gleich, was einfach rumliegen gelassen werden kann und was es eben wert ist, sauber verpackt weggeworfen zu werden. Alles eine Frage des Stils und des Personals. Einmal sind wir ein ganzes Stück gewandert und dann kamen noch ganz andere Viecher aufs Tapet. Die waren nicht ganz so groß, rochen nicht besonders gut und machten dafür einen Riesenlärm. „Schau Marley, das sind Schafe“, war von meinem Herrchen zu vernehmen und ehe ich mich versah, kam so ein Schaf mit stierem Blick direkt auf mich zugerannt.

Ja geht’s vielleicht? Trotz Knurren von mir kam dieses freche Vieh immer näher und das fand ich ziemlich beunruhigend. Naja, mein Herrchen wusste nichts Besseres, als in diesem Moment ein Bild zu machen (siehe unten). Keine Ahnung, was das Schaf von mir wollte, aber woher der Ausdruck schwarzes Schaf kommt, weiß ich jetzt.

Euer Marley csc

Freier Autor Vierbeiniger Kolumnist

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