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Kolgingsfamilie

Mit offenem Herzen die Zukunft fest im Blick

Führungsriege bei Hauptversammlung bestätigt – Mitglieder trotzen engagiert der Pandemie

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mf
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Ketsch. „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz als Pfand einsetzen“ – mit diesem Satz von Adolph Kolping hatte Helga Rey ihren geistlichen Impuls zu Beginn der Hauptversammlung verknüpft. „Das eigene Herz ins Spiel bringen – und damit den Glauben weitergeben, um Menschen zu erreichen. Kolping handelte stets aus seinem Glauben heraus und tat mutig und mit ganzem Herzen, was er für nötig hielt. Er glaubte an die Menschen und an Gott.“ Helga Rey appellierte, nicht zu resignieren, wenn etwas nicht gleich so gelingt, wie man sich das gewünscht hätte.

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Dem Kassenbericht von Annette Meixner bescheinigten die beiden Kassenprüfer Wolfgang Cischinsky und Melanie Reidt eine ordnungsgemäße Kassenführung und baten die anwesenden Mitglieder um Entlastung, welche einstimmig erfolgte.

Aktiv trotz Corona

Mit ihrem Bericht als Vorstand konnte Marianne Faulhaber viele Aktivitäten aufführen – trotz der Corona-Pandemie. Die unterbundene Präsenz in den beiden vergangenen Jahren wurde häufig durch Online-Aktivitäten ersetzt. Der Kreuzweg in den Karwochen 2020 und 2021 – auch ausgedruckt in den Kirchen Ketsch und Brühl ausgelegt, der Osterweg durch die Karwoche samt erlösendem Auferstehungsgruß, der Rosengruß zu Pfingsten – viele schöne Inspirationen hatte Helga Rey für ihre Kolpingsfamilie parat. Und wer online schlecht erreichbar war, bekam die jeweiligen Grußworte und -bilder ausgedruckt in den Briefkasten.

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Pfarrgarten St. Sebastian

Kolpingsfamilie Ketsch feiert Sommerfest und bringt die Geselligkeit zurück

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mf
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Statt Sommerfest vor Ort wurde auf „Schnitzel-to-go“ im Pfarrgarten umgeschwenkt, was ein Riesenerfolg gewesen sei, zumal einmal mehr mit großer Spendenbereitschaft für die Projekte, denen die Spenden zugutekamen, flankiert.

Ein tolles Werk sei auch der Adventskalender in 2020 gewesen, der mit eigenen Beiträgen der Mitglieder gestaltet und auch in der Onlineversion beziehungsweise in gedruckter Form verteilt worden sei.

Zu Andachten im sommerlichen Pfarrgarten seien viele Mitglieder dankbar zusammen gekommen. Gleiches gelte für die Erntedankfeier in St. Sebastian als einzige Möglichkeit der Begegnung, besonders in 2020.

Gedenktag ohne Feier

Der Kolpinggedenktag habe ohne besondere Feier in St. Sebastian stattgefunden, die damit verbundene Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes habe bergeweise gespendete Schuhpaare ins katholische Pfarrheim und weiter zum Kolpingwerk Köln gebracht.

Mit den Lockerungen in 2022 konnte der Kreuzweg in St. Sebastian gemeinsam begangen werden, ebenso wurde die Abendandacht im Pfarrgarten gefeiert. Die erfolgreiche Schnitzel-to-go-Aktion wurde Anfang April für Spendengelder in die Ukraine umgesetzt, gesammelte Medikamente und jede Menge Verbandsmaterial rundeten diese Hilfsaktion ab.

Marianne Faulhaber dankte allen, die in den zurückliegenden beiden Jahren nach besten Möglichkeiten und vielen neuen Ideen die Gemeinschaft der Kolpingsfamilie Ketsch bereichert und belebt hatten.

Neue Beitragsordnung

Das Kolpingwerk Deutschland hat bei der Bundesversammlung 2021 eine neue und vereinfachte Beitragsordnung beschlossen. Diese sieht unter anderem einen reduzierten Beitrag für Mitglieder bis einschließlich 26 Jahren, die sich zumeist in Ausbildung oder Studium befinden, und einen Sozialbeitrag für wirtschaftlich bedürftige Mitglieder vor. Die Erläuterungen dazu von Annette Meixner fanden einstimmige Zustimmung.

Reibungslos verlief der wichtige Punkt der Neuwahlen. Die bisherigen Kassenprüfer Wolfgang Cischinsky und Melanie Reidt stellten sich weiterhin zur Verfügung und wurden einstimmig gewählt.

Auch die bisherige Vorstandsmannschaft macht in bewährter Weise weiter – das Wahlergebnis bestätigte sie (siehe Infobox) weiterhin in ihren Ämtern.

„Mit unserem Wirken die Zukunft fest im Blick haben – möge uns das weiterhin gelingen. Respektvoller Umgang miteinander und mit der Natur und dabei Kraft und Zuversicht aus unserer Gemeinschaft schöpfen, der Welt ein menschliches Gesicht geben!“ Mit diesem Schlusswort leitete Marianne Faulhaber zum gemeinsam gesungenen Kolpinglied als Abschluss der Zusammenkunft über. mf

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