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Mobile Jugendarbeit - Noch Plätze beim Fahrsicherheitstraining frei

Mobile Jugendarbeit Ketsch lädt junge Fahrer zu Fahrsicherheitstraining ein

Von 
Marco Brückl
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Ein Fahrsicherheitstrainer des ADAC beäugt auf dem Verkehrsübungsplatz die Testfahrt eines Teilnehmers beim Sicherheitstraining.

Ketsch. Wer schon einmal an einem Fahrsicherheitstraining teilgenommen hat, weiß, wie sinnvoll es ist. Denn auf den Übungsplätzen des ADAC kann man unter sicheren Bedingungen den Ernstfall üben. Das fängt bei einer „einfachen“ Vollbremsung an – wobei man es sich erst einmal trauen muss, „voll in die Eisen“ zu treten. Die Mobile Jugendarbeit Brühl-Ketsch lädt junge Fahrer ein, sich am Sonntag, 28. November, an einem solchen achtstündigen (von 9 bis 18 Uhr mit Pause) Training zu beteiligen. Da die Veranstaltung von der Sparkasse und der Volksbank in Ketsch gesponsert wird, zahlen die Teilnehmer nur 45 Euro statt der sonst fälligen 109 Euro.

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„Oft sind es zum Glück nur Blechschäden, aber wir haben in dem einen oder anderen Fall schon vom sportlichen Fahrverhalten unserer über 18-Jährigen gehört“, sagt Emanuel Kuderna vom Team der Mobilen Jugendarbeit Brühl/Ketsch/Walldorf. Dies und die Bundesstatistik von 2019, nach der die 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmer immer noch das mit Abstand höchste Unfallrisiko im Straßenverkehr haben. Denn im Jahr 2019 verunglückten in Deutschland insgesamt 59 747 junge Männer und Frauen dieser Altersgruppe, 363 junge Erwachsene wurden getötet. Damit waren 15,5 Prozent aller Verletzten und 11,9 Prozent aller Getöteten im Straßenverkehr im Alter von 18 bis 24 Jahren, obwohl nur jeder 13. der Gesamtbevölkerung (7,6 Prozent) dazuzählte.

Richtig reagieren

Beim Fahrtraining im eigenen Auto auf dem ADAC-Übungsplatz nahe Sandhausen geht es ums richtige Reagieren auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen oder um Kurvenfahrten (Physik erleben), über- und untersteuern. Und mal sehen, ob laute Musik (im Handling-Parcours) nicht vielleicht doch ein wenig ablenkt.

Redaktion

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