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Bündnis 90/Die Grünen - Rückblick auf vergangenes Jahr fällt weitgehend positiv aus

Noch viele Schritte nötig

Von 
zg
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Gemeinderat Robert Brusnik (l.) und Grünen-Sprecher Nikolaus Eberhardt beim Plakatekleben für die Landtagswahl im vergangenen Jahr. © Eberhardt

Ketsch. Aus Sicht der Grünen in der Enderlegemeinde ist das Jahr 2021 sehr ereignisreich auch mit viel Positivem verlaufen, teilt der Ortsverband mit.

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Ein Wahljahr wie zuletzt 2021 sei immer eine Herausforderung – organisatorisch und als ultimative Bestätigung oder Kritik durch die Wähler. Mit Dr. Andre Baumann habe man einen starken Landtagsabgeordneten, der mit Ketsch eng verbunden sei. Dieser direkte Kontakt in den Landtag und in die Landesregierung sei ein großer Wert für die Grünen, für Ketsch und die Region, heißt es.

Die nun regierende Ampelkoalition könne sich als genau richtig erweisen, da nur sie in der Lage sein werde, die großen Veränderungen auf einer sehr breiten Basis der Wählerzustimmung umzusetzen. Auch diese Wahl werde konkrete Folgen für Ketsch haben und man freue sich über diesen Aufbruch.

Begonnen habe das Jahr mit einer Christbaum-Sammelaktion für Menschen, die dies nicht selbst organisieren konnten. Das soziale Miteinander sei immer ein wichtiger Aspekt der Arbeit. „Zusammen für Ketsch“ sei auch die Devise für Gemeinderätin Alexandra Scalia, die dieses Thema für die Grünen in Ketsch besetze.

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„Bäume sind das Leitbild für unseren Umgang mit dem Klimawandel. Dazu gehörte die Baumpflanzaktion von Günther Martin, in der er 30 Nussbäume gestiftet und gepflanzt hat“, teilen die Grünen mit. „Auch der Antrag der grünen Fraktion zur Erstellung einer Baumschutzsatzung, gehört dazu. Auch wenn dieser zunächst in den Ausschuss verwiesen wurde, wird Ketsch nicht mehr darum herumkommen, eine solche Satzung zum Schutz der Bäume zu erstellen. ‚Ketsch könnte noch viel grüner sein‘“, lässt sich Gemeinderat Robert Brusnik zitieren.

Wenn auch nur im kleinen Kreis und digital, so sei der Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei G+S Holzbau „ein Highlight des Jahres“ gewesen. Der innovative Holzbau sei ein weiterer Schlüssel im Umbau der Wirtschaft, weshalb die Grünen den Kontakt vermittelt hätten.

Schwerpunkt Transparenz

Transparenz und Bürgernähe seien ein Schwerpunkt von Fraktionssprecherin Heike Schütz. Einerseits, um Ansätze zur Gestaltung zu erklären, aber umgekehrt auch, um Stimmungen und Meinung aus der Bevölkerung aufzunehmen. Wenige Menschen nutzten diese Form der direkten Kommunikation, Beteiligung und Einflussnahme.

Daher habe man verschiedene Formate ausprobiert und werde auch weiter kreativ sein, unterstreicht Sprecher Nikolaus Eberhardt. So habe man das Online-Format „Im Gespräch mit den Grünen“ als offene Veranstaltung oder mit einem vorgegebenen Thema organisiert. Außerdem habe man mit „Grüne Bank“ ein neues Konzept begonnen, um vor Ort mit den Menschen zu sprechen.

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Auch zu den Themen Geothermie und Entenpfuhl sei der Ortsverband aktiv gewesen. Hier gehe es um langfristige Themen, die fachlich komplex und emotional aufgeladen seien und strategisch geplant sein wollten. Mit Dr. Andre Baumann habe habe man hier den richtigen Partner.

Bernd Kraus sei 2021 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Die Grünen seien sehr dankbar für dessen geleistete Arbeit. Als Nachrücker sei seit Oktober Nikolas Martin im Gemeinderat.

„Zu einem vollständigen Jahresrückblick gehören aber auch die vielen Diskussionen, Themen, Abwägungen und Gespräche, die wir geführt haben. Wir sehen das Jahr 2021 als einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und sind uns bewusst, dass noch viele Schritte folgen müssen“, heißt es abschließend. zg

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