Katholische Gemeinde - Im Pfarrgarten machen Pedaleure für kleine geistliche Andacht Station

Radlersegnung als Premiere

Von 
mab
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Ketsch. In München gebe es eine „Viecherlsegnung“ und in Wiesloch können sich Motorradfahrer segnen lassen – Sigrun Gaa-de Mür und Heiko Wunderling nennen diese Veranstaltungen exemplarisch, um auf eine Premiere hinzuweisen: Am Sonntag, 13. Juni, von 13 bis 17 Uhr kann sich jeder zur Radlersegnung im Pfarrgarten der katholischen Kirche St. Sebastian einfinden.

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Die Gemeindereferentin und der Diakon betonen, dass es sich um die Segnung der Pedaleure handelt und nicht ihres fahrbaren Untersatzes. Jeder, der sich mit Muskelkraft fortbewegt, sei geeignet, also auch ein Bobbycar-Fahrer. Es werde kleine Andachten von rund zehn Minuten Dauer geben, in denen die Radler in kleinen Gruppen Segen und Weihwasser erhalten.

Gemeindereferentin Sigrun Gaa-de Mür und Diakon Heiko Wunderling sind selbst regelmäßig mit dem Rad unterwegs und freuen sich auf Gleichgesinnte. © Brückl

Die Idee zur Veranstaltung rühre von der Tatsache, dass die Kirche auch im Lockdown offen sei. Das könne aber noch mehr beworben werden. Ein Päuschen machen und in die Kirche gehen – das biete sich an, zumal viele die Eisdiele gegenüber besuchten und dann auf der Treppe von St. Sebastian verweilten. In der Kirche gab es zuletzt auch etwas Süßes.

Auf dem Rundkurs wegen Corona – in der Schwetzinger Straße 3 geht es in den Garten und seitlich an der Kirche vorbei wieder hinaus – lautet die Botschaft, dass Gott einen auf allen Wegen begleitet. Am Tag zuvor startet das Stadtradeln und auch ein ökumenisches Team habe sich mit bereits 30 Radlern angemeldet. Fachsimpeln im schönen Pfarrgarten – es dürfte voll werden. mab

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