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Kommentar Redakteur findet Schwurbler inzwischen völlig uninteressant

Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema ist in Marco Brückl ein Gedanke gereift: Schwurbler und Unbelehrbare der Pandemie sind völlig uninteressant.

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Marco Brückl
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Brühl. Hurra! Die eigenen Kinder haben sich für die Corona-Schutzimpfung entschieden und den ersten Piks im Impfstützpunkt des Rhein-Neckar-Kreises erhalten: Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema – zum Beispiel wie vehement man auf Basis der eigenen Überzeugung auf den Nachwuchs einwirken soll – ist ein Gedanke gereift: Schwurbler und Unbelehrbare der Pandemie sind völlig uninteressant.

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Warum ist das so? Nun, sie sind zahlenmäßig klein und jeder Aufwand für sie ist für die Katz. Für eine Impfquote, die nach dem Robert-Koch-Institut den Pandemieverlauf wohl gut beherrschen ließe (rund 90 Prozent Geimpfte unter den Über-60-Jährigen und 85 bis 95 Prozent Geimpfte unter den Zwölf- bis 59-Jährigen), sind die Unentschlossenen vermehrt ins Visier zu nehmen. Es braucht etwas mehr Überredung, wobei hier eine Impfpflicht noch nicht einmal gemeint ist. Man impfe im Supermarkt, biete den Piks nach minimalstem Aufwand an. Bremen hat die beste Impfquote (83,4 Prozent), arbeitet mit Vereinen, Glaubensgemeinschaften und Initiativen zusammen.

Die Kinder und Jugendlichen müssen dann nicht außen vor sein. Aber ein Virus, das vor allem die Erwachsenen niederstreckt, sollte auch in erster Linie von den Erwachsenen bekämpft werden.

Redaktion

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