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Central - Filmfest der Generationen zum achten Mal auch in Enderlegemeinde / Mannheimer Macher von „Frosch im Schnabel“ zu Gast

Regisseur kommt zum Gespräch ins Kino

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Eine Szene aus dem Film „Frosch im Schnabel“: Vier Wochen im Januar verwandelt sich die Kirche Konkordien in Mannheim in einen Ort der Herzlichkeit für arme Menschen – die Stilberatung und das Haareschneiden gehören dazu. © Camino

Ketsch. Beim zwölften Filmfest der Generationen wird die Leinwand im Central Kino zum achten Mal bespielt, aber nicht nur das. Auch die Gespräche und Diskussionen in Anschluss gehören als fester Bestandteil einmal mehr zur Veranstaltung für Alt und Jung. Die Freunde des Festivals in der Zeit vom 1. Oktober bis 30. November können sich schon mal drei Termine vormerken.

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Denn in Kooperation mit dem Central Kino, dem Seniorenbüro der Gemeinde Ketsch, dem Generationenbüro der Stadt Schwetzingen und der VHS Bezirk Schwetzingen werden drei Abende gestaltet.

Los geht es mit dem Film „Enkel für Anfänger“ von 2019 am Freitag, 1. Oktober, um 19.30 Uhr mit den Schauspielern Maren Kroymann, Heiner Lauterbach und Barbara Sukowa unter anderem: Karin missfällt das Rentnerdasein und sieht in der Aufgabe als Paten-Oma die Chance, etwas Sinnvolles zu beginnen. Um ihren griesgrämigen Freund Gerhard auf andere Gedanken zu bringen, überredet sie ihn mitzumachen. Es entspannt sich eine unterhaltsame Clash-Komödie über Helikoptereltern, Ökofixierung und sich selbst verwirklichende Senioren.

In der anschließenden Diskussion mit Ariane Springfeld, Leiterin des Familienpaten-Projekts der Caritas bei der psychologischen Beratungsstelle Mannheim, werden Michaela Issler-Kremer vom Ketscher Seniorenbüro und VHS-Leiterin Gundula Sprenger das Gesehene mit der Realität verknüpfen.

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Eine Zusammenstellung prämierter Kurzfilme junger Filmemateure zum Thema „Alter“ aus den letzten Jahren des Deutschen Generationenfilmpreises, der seit 1998 vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) veranstaltet wird, steht am Mittwoch, 13. Oktober, um 19.30 Uhr im Mittelpunkt. „Alter, was geht?“, „Früher war alles besser“, „Tag für Tag und Jahr für Jahr“ sowie „Der Törtchendieb“ präsentieren von der Kunst des Alterns bis zu Vor- und Nachteilen von Meidengenerationen verschiedene spannende Aspekte. Im Anschluss kommen Besucher und Veranstalter ins Gespräch.

„Frosch im Schnabel“ heißt der Film, der am Mittwoch, 20. Oktober, um 19.30 Uhr zu sehen sein wird. Solange der Frosch quer im Schnabel des Storches ist, hat er noch nicht verloren ...“ erklärt Klaus, der haarscharf an der Obdachlosigkeit vorbeigeschrammt ist. Er ist einer der Protagonisten, denen der Mannheimer Filmemacher Stefan Hillebrand ein Gesicht und eine Stimme gibt.

Reich an Individualität

Vier Wochen im Januar verwandelt sich die City Kirche Konkordien in Mannheim für täglich 500 Menschen in einen besonderen Ort der Barmherzigkeit, Fürsorge und Begegnung. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen feiern sie Tag für Tag ein Fest der Herzlichkeit. Serviert wird dabei nicht nur ein Menü auf Porzellantellern, es gibt freundliche Servicekräfte, einen Chor, Stilberatung, einen Friseur und viele bewegende Begegnungen und Geschichten. So arm sie sein mögen, so reich sind sie an Individualität, heißt es im Begleittext des Film von 2019.

Es wird in jedem Fall ein besonderer Abend, denn SWR-Moderatorin Doris Steinbeißer begrüßt nach „Frosch im Schnabel“ mit Regisseur Stefan Hillebrand und Pfarrerin Ilka Sobottke zwei, die eindrücklich berichten können.

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