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Lokale Agenda - „Ketsch fährt fair“ auch beim Stadtradeln beachten

Rücksicht soll auch für Pedaleure gelten

Von 
zg
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Ketsch. An den Ortseingängen ermuntern auch zur 4. Kampagne „Ketsch fährt fair“ die farbenfrohen Schilder zum partnerschaftlichen Verhalten im Straßenverkehr (wir berichteten). In einem Flyer sind die wichtigen Aspekte vorgestellt – er ist unter www.ketsch-lokaleagenda.de erhältlich und wurde im Rathaus, in der Gemeindebücherei und Apotheken sowie Ketscher Fahrschulen für Interessenten ausgelegt, teilt die Lokale Agende mit.

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Aufgrund von Zuschriften bittet die Agendagruppe um Folgendes: Fahrradfahrer sollten unbedingt die Fahrradwege beziehungsweise Radspuren nutzen und auch Wege, auf denen das Fahrradfahren erlaubt ist. Rücksicht gegenüber Fußgängern sollte selbstverständlich sein. Um das Fahrradfahren auf dem Gehweg für Kinder zu ermöglichen, dürfen dort keine Autos geparkt sein. Dies ist auch für Kinderwägen, Rollstühle und Gehhilfen wichtig.

Kinder dürfen auf Gehweg radeln

Seh- und Hörvermögen sind bei jüngeren Verkehrsteilnehmern noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb ist wichtig: Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen. Wenn Kinder den Gehweg benutzen, müssen sie zum Überqueren der Straße absteigen und das Rad über die Straße schieben – darauf weist die Agendagruppe hin. Ist ein Radweg vorhanden und baulich von der Fahrbahn getrennt, dürfen ihn auch Kinder unter acht Jahren benutzen. Für Eltern sei zweckmäßig: „Begleiten Sie Ihr Kind mit dem Rad auf dem Gehweg, was seit Ende 2016 erlaubt ist. Beachten Sie aber unbedingt: Wird vor dem Überqueren einer Fahrbahn ein Gehweg benutzt, müssen beim Überqueren der Fahrbahn beide absteigen und schieben“, heißt es weiter. Sicherheitstipps gibt die Gruppe wie folgt: „Helm tragen und im dunkeln (auch bereits bei der Dämmerung, gerade im Herbst und Winter) Licht einschalten. Von Aktionen wie dem Stadtradeln (beginnt am Sonntag, 8. Mai – anmelden noch möglich) sollten sich viele motivieren lassen. Für alle Verkehrteilnehmer gilt: Nicht der Stärkere hat Recht, woran vor allem Auto-, Bus- und Lkw-Fahrer denken sollten – natürlich auch Fahrradfahrer gegenüber Fußgängern.“

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Der Mindestabstand zwischen Fahrrad und Auto sei in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Dort heiße es, dass Kraftfahrzeuge beim Überholen innerorts 1,5 Meter Seitenabstand halten müssen – außerorts sind es mindestens zwei Meter. Auch Radler müssen darauf achten, Autos nicht zu nah zu kommen und möglichst weit rechts zu fahren.

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