Natur - Schneeglöckchen zeigen ihre zarten Blüten / Sie gelten als Vorboten des Frühlings Sie läuten das Winterende ein

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Marco Brückl
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Hurra, sie sind da – diese Schneeglöckchen sind in Ketsch gesichtet worden. Die Frühblüher gelten als Vorboten für den Frühling und sind trotz Schnee und Eis eisern darin, ihre Blüten zu zeigen. © Scholl

Ketsch. Wenn auch das Schneeflöcken im Weißröckchen geschneit kommt, hält das das Schneeglöckchen im Februar nicht davon ab, seine Blüten zu präsentieren. Der Frühblüher, der zuweilen mit dem Märzbecher verwechselt wird, zeigt sich zum Ende des Monats Februar hin – so nimmt es nicht wunder, dass nun auch im Vorgarten in Ketsch gesichtet wurde.

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Schneeglöckchen gelten als Vorboten des Frühlings – auch wenn das noch nicht das wirkliche Ende der kalten Jahreszeit bedeutet. Sie stimmen dennoch mit ihren zarten Blüten Gartenfreunde auf den Vorfrühling ein. Auch für Insekten offerieren sie eine wertvolle Nahrungsquelle.

Humusreiche Böden

Schneeglöckchen bevorzugen lockere, feuchte und humusreiche Böden unter laubabwerfenden Gehölzen und Sträuchern. Wer Schneeglöckchen im Garten pflanzen möchte, sollte die Zwiebeln Ende September in die Erde setzen. Sind die Blumenzwiebeln zu trocken, gedeihen daraus keine Pflanzen – beim Kauf muss man demnach dringend auf Frische achten.

In der Natur sind Schneeglöckchen streng geschützt. Ursprünglich stammt die kleine Blume aus Südosteuropa und dem Kaukasus; die hier heimische Art ist das sogenannte Kleine Schneeglöckchen – „Galanthus nivalis“. mab

Redaktion