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Kirche St. Sebastian

Situation der Heiligen Familie beleuchtet

Von 
mf
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Die Band „Konfrontation“ mit Sarah Scholz (Gesang und Saxofon), Simone Starke, Simone Uhlig, Claudia Wagner (alle Gesang), Ulrike Engelhardt (Querflöte), Carsten Wagner (Schlagzeug), Daniel Schäfer (Keyboard) und Oliver Brinkmann (Klavier) gestaltet die Abendandacht. © Wolfgang Schwindtner

Ketsch. „Wär uns der Himmel immer so nah und unsere Arme immer so offen ...“ Liedtexte wie diese von Rolf Zuckowski und dazu Gedanken der Kirchenband „Konfrontation“ gaben der Abendandacht in der Kirche St. Sebastian Tiefe und Berührung.

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Versammelt an der Krippe, eingetaucht in warmes Licht und Kerzenschein hatte die „Konfrontation“ doch ein brisantes Thema gewählt – ausgerechnet für die Zeit nach Weihnachten, dem großen Fest der Rührseligkeiten und Familie.

Beleuchtet wurde die Situation der Heiligen Familie – Maria, Josef und dem neugeborenen Jesuskind. Ist es tatsächlich ein göttliches Kind? Und dann geboren in einem Stall? Und Josef – wirklich der Vater? Wahrscheinlich hatte er sich die Ehe mit Maria ganz anders vorgestellt. Und weiter existiert die Botschaft, fliehen zu müssen, weil sonst Lebensgefahr für das Baby besteht. In festem Vertrauen auf Gott machte sich Josef mit seiner Familie auf den Weg. Einzig der Evangelist Matthäus erwähnt in seinen Aufzeichnungen dieses Ereignis.

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Parallelen zu heute

Parallelen zur heutigen Zeit mit Flüchtlingsproblemen und heimatlosen Menschen, die sich wünschen, dass „einer mit ihnen geht“, lassen sich leicht finden. Die Texte der Andacht trugen ihr Übriges dazu bei. Es ist unbequem, sich mit den Nöten der Zeit auseinanderzusetzen – eigene Fluchten vor der Not von Nachbarn und Freunden – wer kennt das nicht. Doch zurück zur kleinen, heiligen Flüchtlingsfamilie, die erst nach einigen Jahren in der Fremde, in Ägypten, in die Heimat zurückkehrt in die vertraute Umgebung. Wie mag es den Flüchtlingen heutzutage zumute sein, ihnen von „Gott an ihrer Seite“ zuzurufen? Schwierig – und doch sicherlich mit gewissem Trost, lautete ein Fazit.

Wie wäre es, wenn Jesus in unsere heutige Zeit wieder käme – mit dem Lied von Rolf Zuckowski hielt die Band „Konfrontation“ ihren Besuchern in der Kirche die Vorstellung vor Augen: „Und wenn er wirklich wiederkäm’ und wär nicht so wie wir, hätt’ andre Haut und and’res Haar. wer gäbe ihm zuerst die Hand und wollte mit ihm geh’n“, hieß es dabei.

„Zumindest wir selbst dürfen, können und sollen uns unseren Ängsten und Problemen stellen und für alle Menschen dieser Welt, die auf der Flucht sind oder anderweitig in Not und Elend leben, beten und ihnen in Gedanken zurufen: Ihr seid nicht allein, da ist einer, der mit euch geht“, lauteten Oliver Brinkmanns Schlussworte zur Andacht.

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Mit warmen Musikklängen und berührenden Liedtexten genossen die zahlreichen Besucher die Meditation dieser Andacht – dankbar für diesen ganz besonderen Abend. Es war gut möglich, dass mancher mit dem einen oder anderen Lied als Ohrwurm den Heimweg antrat, begleitet von „Gottes gutem Segen“ nach dem Lied von Clemens Bittlinger. mf

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