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Kommentar So langsam ist es ein Eiertanz

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Marco Brückl
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Ketsch. Und täglich grüßt das Murmeltier – die Bewohner der Seniorenwohnanlage Gassenäckerstraße sehen sich immer wieder Ruhestörungen durch Jugendliche gegenüber. In Wellenbewegungen beruhigt sich das Ganze, um Wochen oder Monate später doch wieder überzuschwappen. Da sich die Vehemenz mit Verunreinigungen, Krach und Taten, die über Streiche hinausgehen, seit über zwei Jahren hinzieht, wird die Sache so langsam zum Eiertanz – es muss etwas getan werden. Eine Lösung muss her.

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Dabei: Alle machen was, aber nichts verändert sich. Die Mobile Jugendarbeit ist regelmäßig vor Ort und wirkt ein. Der Ordnungsdienst der Verwaltung hat das Areal im Blick. Die Polizei wird immer wieder gerufen und fährt hin. Zwischendurch kriegen sich Alt und Jung verbal in die Haare. Was bleibt, sind verängstigte Senioren. Das ist kein Zustand.

Der Gemeinderat hat das Thema nun oft genug zugetragen bekommen. Jetzt könnte man mal tätig werden. Die Schlösser an den Zugängen zu tauschen, ist nur ein Schritt. Vielleicht muss man darüber nachdenken, das Areal einzuzäunen und gänzlich den Senioren zu überlassen. Einen Spielplatz gibt es 200 Meter weiter mit Namen „Alla hopp“-Anlage. Andererseits: Wenn man die Jugend rund um die Seniorenanlage vertreibt, braucht es eine Alternative – der Marktplatz zum Beispiel ist nicht weit. Die jungen Leute wollen sich auch im Ortskern tummeln und nicht in irgendeiner Randlage. Darüber muss man sich klar sein.

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