Sonnenernte - Mitglieder stimmen sich digital ab „Solarstrom im Eigenheim ist auch 2020 profitabel“

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zg
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Ketsch. Beim letzten digitalen Mitgliederabstimmungsgespräch wurde der Verein Solar Cluster Baden-Württemberg zitiert: „Solarstrom im Eigenheim ist auch im Jahr 2020 profitabel“, teilt der Ketscher Verein Sonnenernte mit.

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Zwar sei die Einspeisevergütung für neue Anlagen im Vergleich zum letzten Jahr leicht gesunken, aber geringere Anlagekosten und ein profitablerer Selbstverbrauch des Solarstroms machten den Einnahmeverlust teilweise wieder wett. Im Ergebnis blieben Solaranlagen eine lohnende Investition, die nach rund 15 Jahren über Stromerträge abbezahlt sei. Danach liefere sie weitere zehn bis 15 Jahre sehr preiswerten Strom. Dies erhöhe die Unabhängigkeit und verkleinere den CO2-Fußabdruck.

Drittwärmste Periode

Dass es keine Energiewende ohne Energieeffizienz gebe, darauf weise die Deutsche-Energie-Agentur (dena) und auch immer wieder Prof. Dr.-Ing. Eberhard Jochem vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hin. Fridays for Future sei auch noch sehr lebendig, findet der Verein. Das zeigten die vielen selbst gemalten Plakate vor dem Reichstag letzte Woche und an vielen anderen Orten sowie die Online-Klimademo. Nicht vergessen dürfe man leider auch, dass von Januar bis März die drittwärmste Periode seit 1990 gewesen sei. Jeder könne sich auch an wichtigen Aktionen beteiligen.

Aktionstag in sozialen Netzwerken

Sonnenernte erinnert an den 25. April, den „Tag der Erneuerbaren Energien“. Anlässlich der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vom 26. April 1986 wurde der Aktionstag 1996 von der sächsischen Stadt Oederan ins Leben gerufen. Seitdem beteiligen sich von Jahr zu Jahr immer mehr Betreiber und Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in ganz Deutschland am Aktionstag und öffneten ihre Türen – außer in der Corona-Krise. Sonnenernte bereite dazu eine solare Preisfrage für diesen Sommer vor.

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In Corona-Zeiten sei der Aktionstag unter #TagDerErneuerbarenEnergien in die sozialen Netzwerke verlagert worden. „Die Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 haben alleine den deutschen Staat bislang mehr als eine Milliarde Euro gekostet“ – das gehe aus aktuellen Berechnungen hervor, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt habe, teilt Sonnenernte mit. zg