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9/11 - Michael Baumann erlebt bange Stunden ohne Kontakt

Sorge um den Kollegen

Von 
zg
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Ketsch. „Zu dieser Zeit arbeitete ich bei der Dresdner Bank in Frankfurt in einer zentralen Einheit. Ein guter Bekannter und Kollege aus unserer Einheit war zu diesem Zeitpunkt in unsere Niederlassung in New York entsandt“, schreibt uns der Ketscher Michael Baumann zu 9/11. Ich war an diesem Tage wie immer im Büro und bekam über einen Anruf mit, dass ein Flugzeug – man dachte damals an ein kleineres Sportflugzeug – in einen der Türme des World Trade Centers (WTC) eingeschlagen ist.

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Da wir in einem der Büros einen Fernsehapparat hatten, ließen wir ihn parallel laufen. Nach dem Einschlag des erkennbar größeren zweiten Flugzeugs in den zweiten Turm war allen klar, dass da etwas arges in der Luft liegt. Die Türme dann zusammenzubrechen zu sehen, auf denen meine Frau ich selbst schon als Touristen standen, war mehr als schockierend, zumal alle Versuche, unseren Kollegen über Festnetz oder Handy zu erreichen, erfolglos blieben.

Beruflich im WTC zu tun

Er hatte damals in einem der angrenzenden Gebäude sein Büro (die auch massiv beschädigt wurden) und beruflich immer wieder im WTC zu tun. Letztendlich hatten wir erst am nächsten Morgen ein “Lebenszeichen“ von ihm erhalten mit großer Erleichterung. Vergessen werde ich dieses Ereignis – auch durch die taggleichen Telefonate mit meiner Frau – nicht. Das ist auch heute noch unfassbar, schreibt Michael Baumann abschließend. zg

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