Total ver-Äpp-elt

Von 
Marco Brückl
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Aus aktuellem Anlass: Seit man alles mit dem Smartphone machen kann – also sogar navigieren – finde ich Orte, an denen ich schon einmal war, nicht mehr, also dann ohne Navi. Das Handy ist allein dadurch unverzichtbar geworden. Oder würfeln Sie noch klassisch, seit es Würfel-Apps gibt? „Einfach hammer, könnte den ganzen Tag würfeln“, ist in einer Rezension zu meiner Würfel-App „Würfel 3D“ zu lesen.

Aus der Reihe der Apps, ohne die es nicht mehr geht, stammen auch diverse Furz-Apps oder pupsen Sie etwa noch real? Schämen Sie sich, an die Geräusche der Apps kommen Sie nur mit größter Anstrengung heran.

© Joe Tremmel

Vielen ist auch die Feuerzeug-App ans Herz gewachsen (über eine Million Downloads) – über dieseen Simulator fürs Smart-phone schreibt einer, sie sei tatsächlich gut, doch er habe sich schon zweimal verbrannt und das sei an der App eben nicht ganz so gut. Ähnliches findet sich über die Bier-App, die in den Vollrausch mündete. Ohne Smartphone geht halt nichts mehr.

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Aber warum schreibe ich derart Bekanntes? Nun, ich wollte eine Loriot-App gewalttätig haben, weil ich diverse Szenen und Sprüche immer bei mir haben muss: „Herr Ober, dürfen wir Ihnen vielleicht irgendwas bringen?“ (aus „Pappa ante portas“ von 1991) ist legendär. Tatsächlich gab es eine Loriot-App fürs iPhone. Das war 2010. Die ist aber nicht mehr zu kriegen. Purer Humor auf dem Handy hat sich offenbar nicht durchgesetzt.

Redaktion