Katholische Gemeinde - Sigrun Gaa-de Mür und Heiko Wunderling gestalten ein Video Trauern schwieriger geworden

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mab
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Dieser Screenshot ist der Videobotschaft für Trauernde entnommen, die Sigrund Gaa-de Mür und Heiko Wunderling erarbeitet haben – denn auch das Trauern habe sich in Corona-Zeiten verändert und sei manchmal schwieriger geworden. © Gaa-de Mür

Ketsch. Sigrun Gaa-de Mür und Heiko Wunderling, Referentin und Diakon der katholischen Gemeinde Brühl-Ketsch, haben gemeinsam ein Trauervideo erstellt. Denn wie Sigrun Gaa-de Mür beschreibt, sei es in Zeiten von Corona schwieriger geworden, um einen lieben Menschen, der gestorben ist, zu trauern.

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Eventuell habe man sich aufgrund der Abstands- und Sicherheitsbestimmungen nicht mehr so verabschieden können, wie man das eigentlich gerne gewollt hätte, oder man habe nicht mehr die Gelegenheit beispielsweise als Gast der Trauerfeier gehabt, sich zu verabschieden. Die Trauerfeiern seien ja auf zehn Personen beschränkt und vor allem den engsten Verwandten vorbehalten.

Ecke oder Platz einrichten

„Versuchen Sie sich doch jetzt einmal an die schönen Momente mit ihrem Verstorbenen zu erinnern“, sagt Sigrun Gaa-de Mür im Video. Eine Kerze ist angezündet und es ertönt Geigenmusik. Gemeindereferentin Gaa-de Mür macht den Vorschlag, eine Ecke oder einen Platz mit Kerze oder mit Blumen für die Trauer einzurichten. Die beiden haben Bilder und Szenen in der Kirche St. Sebastian aufgenommen, es werden Fürbitten formuliert und Bibelstellen zu Tod und Auferstehung vorgelesen. Ein Gedicht von Dietrich Bonhoeffer mit Musik untermalt bildet den Abschluss. Die Videobotschaft soll Trauernde unterstützen, an den Verstorbenen zu denken und den Schmerz über seinen Tod zu verarbeiten. mab

Info: Das Trauervideo steht unter www.kath-bruehl-ketsch.de zum Download bereit